Autor Thema: Aromagifte in Deutschland  (Gelesen 951 mal)

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Offline Celsus

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Aromagifte in Deutschland
« am: 30. April 2013, 12:34 Uhr »
Zitat
Aromagifte in Deutschland

Jährlich werden in Deutschland 15.000 Tonnen künstlicher Geschmacksstoffe produziert.

Die Folge: immer mehr Menschen leiden an Allergien.

Vanillin, die chemisch hergestellte Vanille gilt unter Fachleuten als eines der Hauptallergene.

Eine ExpertInnen-Kommission des Europarates hat von 2.176 untersuchten

Geschmacksstoffen lediglich 391 Aromen als unbedenklich eingestuft.

180 Aromen hielt das Gremium für so gefährlich, dass es von einer Verwendung dieser Substanzen strikt abgeraten hat.

ChemikerInnen können im Verbund mit der weiterverarbeitenden Nahrungsmittel-Industrie beinahe jedes gewünschte Lebensmittel erzeugen.

Das Journal of Food Science berichtet von einem Verfahren, wie aus Schweinefleischabfällen und Zusatzstoffen „Muscheln“ hergestellt werden können.

Über Rückstände und Zusatzstoffe gibt es kaum Informationen.

BAYER und die Food-Lobby haben Kennzeichnungsregelungen durchgesetzt, die sehr verwirrend sind. So kann sich hinter der Bezeichnung „natürliches Aroma“ sehr wohl auch gentechnisch hergestelltes Aroma verbergen.

Kontakt: Coordination gegen Bayer Gefahren,

Postfach 150418, 40081 Düsseldorf

http://www.dnr.de/publikationen/drb/archiv/drb200105.pdf

 

Die wichtigste unerwünschte Nebenwirkung aller Aromagifte sind Allergien!

 
In einer humanen Welt dürfte es selbst dann keine Tierfolterei durch die Wissenschaft mehr geben, wenn es begründete Hoffnungen auf echte Fortschritte durch quälende Tierversuche für die Krebsbekämpfung gäbe. Aber nichteinmal das gibt es.
Prof. Julius Hackethal

Offline #Tüte

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Re: Aromagifte in Deutschland
« Antwort #1 am: 30. April 2013, 13:24 Uhr »
Zitat
Eine ExpertInnen-Kommission des Europarates hat von 2.176 untersuchten

Geschmacksstoffen lediglich 391 Aromen als unbedenklich eingestuft.

 :-\
Das muss man sich Mal auf der Zunge zergehenassen. Oder dann besser nicht. Eigentlich bleibt einem nur noch die Rohware mit grünen Stempeln Fair-Trade, Bio, GMO-free, usw. zu kaufen und daraus selbst in der heimischen Küche das Beste zu machen.
http://tinyurl.com/xy9313
ส็็็็็็็็็็็็็็็็็็็_(ツ)_ส้้้้้้้้้้้้้้้้
"Leute kaufen Sachen, die sie nicht brauchen, mit Geld, dass sie nicht haben, um Leuten zu imponieren, die sie nicht mögen."

Zu monieren, was Arbeitslose die Steuerzahler kosten, ist, wenn man bedenkt, was uns Kriege & Banken kosten, als würde man einen Moskitostich am Arm beheulen, während Dracula seine Zähne tief am Hals versenkt.

Offline Celsus

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Re: Aromagifte in Deutschland
« Antwort #2 am: 30. April 2013, 14:26 Uhr »
Zitat
Hungeranregendes Haustierfutter: Fett dank Zusatzstoffen

Er sei nicht dick, pflegt Comic-Kater Garfield zu sagen, sondern nur untergroß. Doch daran, dass er so ein Pfundskerl ist, trägt er womöglich gar keine Schuld: Manches Tierfutter, warnt der Deutsche Tierschutzbund, enthalte Appetitanreger - und fordert eine Kennzeichnungspflicht.
Garfield: Der Prototyp des fetten Katers verdankt seine Leibesfülle seinem nicht sehr felinen Appetit auf Lasagne. Ob da auch Enzyme nachhelfen?


"Entweder ich hab' Hunger", lautet ein alter Gag, "oder mir ist schlecht: Satt kenn ich nicht." Eine Eigenschaft, die nicht nur die Liebhaber von Ketchup-beschmierten Buletten in Pappbrötchen oder des Balkan-Grilltellers Spezial nur zu gut kennen, sondern auch unsere liebsten Freunde: unsere Haustiere. Dass von denen aber so manches eine ganz und gar artfremde Fressgier entwickelt, liegt womöglich daran, dass viele Tierfutter es locker mit so mancher Menschennahrung aufnehmen können, was die Zusatzstoffe angeht.

So will die Tierfutterindustrie neue Zusatzstoffe gefunden haben, mit denen sich der Appetit von Hunden und Katzen künstlich steigern lässt, berichtet der SPIEGEL. Die Enzyme der dänischen Firma Novozymes etwa verdoppeln offenbar den Hunger von Testhunden und Testkatzen auf das ihnen angebotene Fressen. Zum Einsatz kommen Enzyme mit sperrigen Namen wie Protamex oder Novo Pro D.

Sie und ihre Verwandten werkeln durchaus nicht nur im Tierfutter, wo sie als Appetitanreger dienen. Protamex beispielsweise ist eine sogenannte Protease, die die für die Verdauung notwendige Hydrolyse von Eiweißen befördert. Klingt kompliziert, ist aber ganz einfach: Das Enzym zerlegt Proteine - und zwar so, dass die "funktionellen, die Nährstoff- und Geschmackseigenschaften des Proteins" verbessert werden. So drückt das Hersteller Novozymes aus und verweist darauf, wo Protamex zum Einsatz kommt: in der "Nahrungsmittelindustrie".

In einem Boot: Hunde und Herrchen

In der ist der Einsatz von Geschmacksverstärkern und unzähligen anderen Zusatzstoffen kein Geheimnis, die Hersteller unterliegen Kennzeichnungspflichten, denen sie bei Nahrung für Menschen auch nachkommen - entweder in Form von Klarnamen oder mit ihren E-Nummern. Oft ist der Einsatz oder das Vorhandensein von Enzymen im Produktionsprozess nicht nur natürlich, sondern sogar nötig: Käse etwa kommt ohne Proteine aufspaltende Enzyme gar nicht aus, weil nicht zustande. Wenn solche Enzyme am Herstellungsprozess beteiligt sind, im fertigen Produkt aber nicht mehr aktiv, nennt man sie Verarbeitungshilfsstoffe. Sie müssen nicht ausgewiesen werden. Sind sie dagegen auch im fertigen Produkt noch aktiv, gelten sie als ausweisungspflichtige Zusatzstoffe - denn dann bearbeiten sie beispielsweise als Geschmacksverstärker nicht das Produkt, sondern uns, die Konsumenten.

Rüde Rupert und Kater Karlo aber können mit dem so intensivierten Geschmackserlebnis möglicherweise weniger gut umgehen als wir vernunftbegabten Menschen, die wir uns von chemischen Zusätzen niemals dazu verleiten lassen würden, mehr zu essen als gerade nötig. Bei unseren tierischen Mitbewohnern greift dagegen der vom pawlowschen Hund bekannte Mechanismus der Konditionierung: Gefressen wird dann nur noch, was intensiver schmeckt als die andere Dose. Nur ab und zu wirkt irritierend, wenn auch unsere Kinder beispielsweise Erdbeeren nicht mögen, weil die nicht genug nach Erdbeere schmecken. Sie kennen dann meist das in Eis, Joghurts etc. hauptsächlich verwendete intensive Erdbeeraroma, das aus Baumrinde gewonnen wird. Schmeckt viel erdbeeriger.

E-Nummern für Futterdosen

Das ist der Fortschritt, und der macht auch vor den Entwicklern schmackhafter Tiernahrung nicht halt: Seit Jahren wetteifern Futterfirmen darum, ihre Konserven attraktiver für die Tiere zu machen als die der Konkurrenz. Mögliche Nebenwirkung: In Deutschland gilt schon jedes zweite Haustier als übergewichtig - was übrigens ziemlich genau der Quote der Übergewichtigen unter den Erwachsenen in Deutschland entspricht.

Roman Kolar vom Deutschen Tierschutzbund sagt deshalb dem SPIEGEL: "Es muss bei Tiernahrung um Ausgewogenheit gehen und nicht Überfütterung." Kolar fordert daher eine Kennzeichnungspflicht für die appetitanregenden Enzyme.

Eine Maßnahme, die zumindest schon einmal das Portemonnaie entlasten würde, wenn Rüde Rupert und Kater Karlo zum FdH - salopp für "Friss die Hälfte" - übergehen würden. Zu den wichtigen Motiven, sich einen Hund zuzulegen, gehört übrigens, dass die Halter hoffen, auf diese Weise körperlich aktiv und in Form zu bleiben.

Klappt natürlich nur, wenn man den Hund nicht rollen muss.

pat
In einer humanen Welt dürfte es selbst dann keine Tierfolterei durch die Wissenschaft mehr geben, wenn es begründete Hoffnungen auf echte Fortschritte durch quälende Tierversuche für die Krebsbekämpfung gäbe. Aber nichteinmal das gibt es.
Prof. Julius Hackethal

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Re: Aromagifte in Deutschland
« Antwort #3 am: 30. April 2013, 22:14 Uhr »
Und mit was soll man dann noch Haustiere füttern?! Bei Karnickel und Co. geht's ja noch mit Karotte, Salatblätter, etc. aber bspw. Katze und Hund?

Ein kurzer Blick auf peta.de schafft Erhellung:

Zitat von: http://www.peta.de/web/vegetarischehundeu.155.html
Viele Vegetarier und Veganer ernähren ihre Haustiere mit gesunder, fleischloser Kost. Ein bemerkenswertes Beispiel ist das von Bramble, einem 27 Jahre alten Border-Collie, dessen vegane Ernährung aus Reis, Linsen und biologisch angebautem Gemüse ihm 2002 einen Eintrag in das Guiness Buch der Rekorde als der älteste lebende Hund der Welt einbrachte
  :uat:
Dass sich das nicht rumspricht vor lauter werbe-medialer DDos-Attacken auf die Wahrnehmung der potenziell Interessierten, ist echt ein GLÜCK für die Fleischindustrie.
http://tinyurl.com/xy9313
ส็็็็็็็็็็็็็็็็็็็_(ツ)_ส้้้้้้้้้้้้้้้้
"Leute kaufen Sachen, die sie nicht brauchen, mit Geld, dass sie nicht haben, um Leuten zu imponieren, die sie nicht mögen."

Zu monieren, was Arbeitslose die Steuerzahler kosten, ist, wenn man bedenkt, was uns Kriege & Banken kosten, als würde man einen Moskitostich am Arm beheulen, während Dracula seine Zähne tief am Hals versenkt.