Autor Thema: Arsen im Reis  (Gelesen 2432 mal)

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Offline Celsus

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Arsen im Reis
« am: 04. August 2013, 08:58 Uhr »
Die Information stammt zwar aus dem Jahre 2010 bzw. 2012 aber ja möglich, dass es noch nicht jeder mitbekommen hat.
Arsen hat aber auch ein Stoffwechselanregende Wirkung, der Energieumsatz in den Zellen wird beschleunigt, d.h. das Arsen auch eine stimmulierende Wirkung hat.

Zitat
Die Zeitschrift Ökotest untersuchte von Basmati bis Langkornreis 20 verschiedene gängige Reissorten aus dem Handel. Kein Produkt erhielt „sehr gut”, 6 Sorten erhielten „gut” und die restlichen Marken „mangelhaft” oder „ungenügend”. Untersucht wurde auf Spuren von Mineralöl, Pestiziden und Arsen. An allen Produkten hatten die Tester etwas auszusetzen.

Wie kommt Mineralöl in den Reis?

Vermutlich aus der Verpackung. „Reis und andere Lebensmittel, die in Pappkartons abgefüllt sind, können mit Mineralöl verunreinigt sein” so Öko-Test. In Reis wurde Mineralöl in der Konzentration zwischen 1,2 bis 17,8 Milligramm pro Kilogramm gefunden. Bei Reis in Kunststoffbeuteln konnte nichts nachgewiesen werden. Mineralöl kann durch den Umkarton in Reis übergehen. Die Verpackung ist durch die Druckfarbe mit den Schadstoffen belastet. Auch Recyclingkartons sind verunreinigt. Viele Hersteller kündigten prompt an, die Umverpackung zu prüfen und zu reagieren.

Gesundheitsgefahr duch Arsen

Alle Reisproben enthalten krebserregendes Arsen in mehr oder weniger großen Mengen, fanden die Tester heraus. Deshalb werteten sie alle Proben ab. Die Reispflanze nimmt natürliches Arsen aus dem Boden auf und reichert es in den Körnern an. Kommt arsenverseuchtes Grundwasser hinzu, wie in manchen Gebieten Asiens, steigt der Gehalt. Offenbar schneidet Reis aus Ägypten und Indien besser ab als solcher aus Bangladesh und China. Deshalb raten die Tester, Personen, die viel Reis essen, diesen vor der Zubereitung kalt abzuspülen und in reichlich Wasser zu kochen. Das reduziert den Arsengehalt etwas, allerdings gehen auch Vitamine und Mineralstoffe verloren. Wer Reis nur hin und wieder isst, kann die mit „gut” bewerteten Marken bedenkenlos verzehren.

Zitat
Praktisch, leicht, bekömmlich - Reiswaffeln haben ein gutes Image. Eltern drücken sie ihrem Kleinkind als Snack für zwischendurch in die Hand. Und auch viele Erwachsene greifen zu den knusprigen Scheiben auf der Basis von blankem Reis und anderen Getreidearten, um den kleinen Hunger zu überbrücken. Denn Reiswaffeln sind kalorienarm und eine Alternative für Menschen mit einer Glutenunverträglichkeit.

Die Produktion funktioniert ähnlich wie bei Popcorn: Je nach Sorte werden die Zutaten gemischt und in runde Spezialbackformen gegeben. Durch Hitze und Druck dehnt sich die im Korn enthaltene Feuchtigkeit aus, bis die Reiskörner platzen. Die austretende Stärke "verklebt" in Sekundenschnelle alle Zutaten miteinander. Das Produkt ist um ein Vielfaches größer als die ursprünglichen Körner.

Aber sind Reiswaffeln wirklich so gesund, wie die Hersteller uns glauben machen wollen? Schon beim ersten ÖKO-TEST Reiswaffeln vor knapp drei Jahren hatten wir festgestellt, dass in einigen Produkten zu viel Arsen und Acrylamid steckte. Inzwischen ist es uns möglich, in einem Speziallabor getrennt nach organischem und anorganischem Arsen, der eigentlich giftigen Form, zu suchen. Für unseren aktuellen Test ließen wir deshalb 20 Reiswaffeln erneut auf Arsen und weitere Schadstoffe überprüfen. Außerdem stellte sich uns die Frage, ob der Salzgehalt problematisch ist - gerade kleine Kinder vertragen Salz noch nicht so gut.

Das Testergebnis

Wir müssen leider die "Reisleine" ziehen: In allen Waffeln steckt krebserregendes Acrylamid und Arsen - meist in "erhöhten" oder "stark erhöhten" Mengen. Mehr als die Hälfte fällt mit "mangelhaft" oder "ungenügend" durch. "Schuld" an dem miesen Abschneiden ist das Produkt als solches und Schlamperei seitens der Hersteller. Denn im Vergleich zum letzten ÖKO-TEST Reiswaffeln hat die Schadstoffbelastung zugenommen. Nur die "guten" Waffeln von Hipp können wir noch empfehlen - allerdings auch nur zum gelegentlichen Verzehr.


In einer humanen Welt dürfte es selbst dann keine Tierfolterei durch die Wissenschaft mehr geben, wenn es begründete Hoffnungen auf echte Fortschritte durch quälende Tierversuche für die Krebsbekämpfung gäbe. Aber nichteinmal das gibt es.
Prof. Julius Hackethal

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Offline Bänäna

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Re: Arsen im Reis
« Antwort #1 am: 04. August 2013, 14:34 Uhr »
:grrrrr:

Bald kann man wirklich gar nichts mehr essen. :heult:

Offline #Tüte

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Re: Arsen im Reis
« Antwort #2 am: 04. August 2013, 16:03 Uhr »
Die einzige Lösung derzeit ist Selbstversorgung. Mal sehen wie lange das noch möglich ist, denn das denken zur Zeit immer mehr Leute, und die Politik ist nicht mehr gewillt für die breite Mittelschicht zu arbeiten, auch wenn einige (zu viele) noch meinen das sei so.
http://deutsche-mitte.de
http://tinyurl.com/xy9313
ส็็็็็็็็็็็็็็็็็็็_(ツ)_ส้้้้้้้้้้้้้้้้
"Leute kaufen Sachen, die sie nicht brauchen, mit Geld, dass sie nicht haben, um Leuten zu imponieren, die sie nicht mögen."

Zu monieren, was Arbeitslose die Steuerzahler kosten, ist, wenn man bedenkt, was uns Kriege & Banken kosten, als würde man einen Moskitostich am Arm beheulen, während Dracula seine Zähne tief am Hals versenkt.

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Offline #Tüte

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Re: Arsen im Reis
« Antwort #3 am: 04. August 2013, 17:18 Uhr »
Im Übrigen kaufe ich seit Jahren inzwischen Atry Basmati Jasmin Reis, weil es in einem Test das Pestizidärmste war und mir geschmacklich auch sehr gut schmeckt.
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Re: Arsen im Reis
« Antwort #4 am: 04. August 2013, 21:14 Uhr »
Zitat
Die einzige Lösung derzeit ist Selbstversorgung.


Das könnte dann so aussehen  :carrot:
In einer humanen Welt dürfte es selbst dann keine Tierfolterei durch die Wissenschaft mehr geben, wenn es begründete Hoffnungen auf echte Fortschritte durch quälende Tierversuche für die Krebsbekämpfung gäbe. Aber nichteinmal das gibt es.
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Re: Arsen im Reis
« Antwort #5 am: 05. August 2013, 01:44 Uhr »
 :korrekt:
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