Autor Thema: Krebs ist stets Chemiefolge  (Gelesen 2072 mal)

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Offline Celsus

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Krebs ist stets Chemiefolge
« am: 04. August 2013, 22:13 Uhr »
Was werden uns alles für Lügen aufgetischt um die einzig wahre Ursache zu verschleiern. In der Regel erzählt man uns, dass die Gene Schuld am Krebs seien und natürlich das Alter. Natürlich je länger man lebt desto größer die Wahrscheinlichkeit an Krebs zu erkranken. Das aber auch schon Kleinkinder an dieser schrecklichen Krankheit sterben müssen, wird bei solchen Aussagen immer verschwiegen.

Zitat
Krebs reine Chemiefolge

Über 1000 Mumien aus der Antike bis ins 16. Jahrhundert aus Ägypten und Südamerika (Inka, Maya, Azteken) wurden untersucht auf Tumorreste. Nur bei einer wurden welche gefunden.

Bis 1775 gab es praktisch kein Krebs in Europa. Früher wurden seit dem Mittelalter Obduktionen öffentlich auf den Märkten gemacht. Da wären die Geschwülste mit Sicherheit nicht verborgen geblieben.

 

Die Menschen wurden zwar nur 35-50 Jahre alt, aber auch Kinder hatten kein Krebs.

Ab 1775 nahm durch die Industrialisierung die Krebsrate rapide zu: zuerst bei den Schornsteinfegern etc. bei Lungenkrebs und Hodenkrebs.

 

Dies widerlegt die These (Lüge), es sei die Genetik, so die Studie.

 
Quelle: Studie Dr. Zimmermann in der britischen Zeitung „The Telegraph“.
In einer humanen Welt dürfte es selbst dann keine Tierfolterei durch die Wissenschaft mehr geben, wenn es begründete Hoffnungen auf echte Fortschritte durch quälende Tierversuche für die Krebsbekämpfung gäbe. Aber nichteinmal das gibt es.
Prof. Julius Hackethal

Offline Möwe

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Re: Krebs ist stets Chemiefolge
« Antwort #1 am: 11. August 2013, 14:31 Uhr »
Meines Wissens heißt es auch nicht "Die Gene machen Krebs", sondern "bestimmte Gene erhöhen das Risiko". Im Gen ist also nur festgelegt, ob man mehr oder weniger resistent gegen krebserregende Einflüsse ist. Und wer weiß, dass er anfälliger ist, kann dieses Wissen nutzen und häufiger zur Vorsorge gehen als andere - damit, wenn was ist, es früh genug erkannt wird.

Das Alter hat auch einen Einfluss. Mit steigendem Alter sinkt die Fähigkeit zur Heilung und Regeneration vieler Gewebe - zB heilt auch ein Knochenbruch bei einem Rentner langsamer als bei einem Kind. Darum kann auch ein schädlicher Stoff aus der Umwelt mehr Schäden hervorrufen.

Wir sind alle im wesentlichen den gleichen Stoffen ausgesetzt - Abgase, Pestizide, etc. Darum betrifft das Krebsrisiko auch uns alle. Trotzdem haben statistisch gesehen bestimmte Gruppen eine höhere Anfälligkeit dafür, an den Folgen dieser Belastung zu erkranken.

Life isn't short. It is the longest thing you'll ever do.

Offline #Tüte

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Re: Krebs ist stets Chemiefolge
« Antwort #2 am: 12. August 2013, 08:42 Uhr »
Ich denke, so meint Celsus das auch.

Jeder hat irgendeine genetische Prädisposition für bestimmte Krankheiten, allerdings ist die Umwelt maßgeblich daran beteiligt ob ein Instrument gespielt und geübt wird, damit das "Talent" in Erscheinung tritt. Nehmen wir da zum Beispiel "The China Study", wodurch nachgewiesen werden konnte, dass Ernährung eine große Rolle bei bestimmten Krebsarten spielt, unabhängig von Alter. Also, sicherlich ist das nicht allgemeingültig, aber von dem aus zu beurteilen, was ich bisher so alles darüber gesehen und gelesen habe, halte ich die Industrie ("zivilisatorische" Gründe) durchaus als einen tragenden Unheilsbringer in Sachen Krebs.
http://tinyurl.com/xy9313
ส็็็็็็็็็็็็็็็็็็็_(ツ)_ส้้้้้้้้้้้้้้้้
"Leute kaufen Sachen, die sie nicht brauchen, mit Geld, dass sie nicht haben, um Leuten zu imponieren, die sie nicht mögen."

Zu monieren, was Arbeitslose die Steuerzahler kosten, ist, wenn man bedenkt, was uns Kriege & Banken kosten, als würde man einen Moskitostich am Arm beheulen, während Dracula seine Zähne tief am Hals versenkt.

Offline Celsus

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Re: Krebs ist stets Chemiefolge
« Antwort #3 am: 12. August 2013, 11:48 Uhr »
Zitat
kann dieses Wissen nutzen und häufiger zur Vorsorge gehen als andere

Wenn, dann ist es eine Früherkennung. Vorsorge bedeutet seine Lebensweise so zu gestalten, dass man privat wie beruflich den krebsauslösenden Substanzen aus dem Weg geht. Das Wort Vorsorge (Vorsorgeuntersuchung) ist irreführend, erweckt sie doch den Anschein, das man bei einer Früherkennung nichts zu befürchten hat. Dem ist aber nachweislich nicht so.

Zitat
Darum kann auch ein schädlicher Stoff aus der Umwelt mehr Schäden hervorrufen.
Hier kommt die Summation der cancerogenen Stoffe zum tragen. Von einer langen Latenzzeit ist auszugehen insofern ist die aktuelle Belastungssituation eine alten Menschen auf jeden Fall zu beachten, der Krebs kommt aber von den gespeicherten Giften, die schon lange mit anderen gespeicherten Stoffen interagieren, wobei sich ihre Giftwirkung potenziert.
Richtig ist, dass das Entgiftungssystem bei alten Menschen evtl. mit Vorerkrankungen und Tablettenkonsum geschwächt ist, so das der Erkrankung nicht mehr viel entgegengesetzt werden kann. Darum sollte ja gerade die Prävention im Mittelpunkt aller Bemühungen stehen.

Zitat
Wir sind alle im wesentlichen den gleichen Stoffen ausgesetzt - Abgase, Pestizide, etc. Darum betrifft das Krebsrisiko auch uns alle.

Oh die Unterschiede sind meiner Ansicht nach auf allen Gebieten eklatant.
Der eine wohnt in einer Großstadt evtl noch an einer stark befahrenen Straße oder gar an einer Kreuzung, was natürlich mit einer immensen Belastung durch Autoabgasen einhergeht.
Er kann auch Anwohner einer Agrarregion sein und ist somit dem Abdrift der Pestizide ausgesetzt.
Der andere hat das Glück, oder hat es bewußt so gewählt, das er in der Nähe eines Parks oder eines Waldes wohnt.

Da Menschen sich sehr viele Stunden in Innenräumen aufhalten muss man der Schadstoffbelastung gerade hier Beachtung schenken. All das was unsere Möbel und Renovationsindustrie uns anbietet ist mehr oder weniger giftig. Zu den Wohngiften zählen Holzschutzmittel (Pestizide), Formaldehyd aus Spanplattenmöbel und Laminatböden, Isocyanate aus Schaumstoffen und Matratzen, Weichmacher und Vinyl aus PVC-Böden, Lösemittel aus Farben und Lacken, Flammschutzmittel, Altlasten wie PCB oder PCP und vieles mehr. Aus dieser Belastung hat sich die MCS-Krankheit entwickelt, hierbei reagieren die Betroffenen auf kleinste Mengen an Umweltgiften, selbst das Deo oder Haarspray setzt die Beschwerdekette in Gang. Die MCS-Erkrankten sind die letzte Warnung die zu Gunsten der Industrie übersehen wird.
Wer darauf achtet kann seine Wohnung/Haus auch mit Massivholzmöbeln und Böden aus Holz bzw. Fliesen ausstatten und zur Wandgestaltung verträgliche Produkte ohne Acryl und Isothiazolinon verwenden. /color]

Weiterhin kann man seine persönliche Belastung reduzieren, indem man seine Ernährung pestizidfrei und ohne Farbstoffe, Konservierungsmittel und Aromastoffen gestaltet. Quecksilberzahnärzten aus dem Weg geht, Alkohol und Tabakabstinent lebt.

Also die persönliche Aufnahme von Giftstoffen hat man zu einem Großteil selber in der Hand, unausweichlich sind die ubiquitär vorkommenden Umweltgifte. Auch auf einem Acker (ohne Pestizide) regnet das Palladium aus Autokatalysatoren nieder.

Es kommt also immer wieder auf das Gleiche heraus, die Industriealisierung ist der Motor für die Krebserkarnkungen, aber auch für die Autoimmunkrnakheiten und nicht zu vergessen unserer Psyche. Am empfindlichsten auf Giftstoffe reagiert die menschliche Psyche, jeder Umwelterkrankte hat mit psychischen Veränderungen/Erkrankungen zu leben.




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Re: Krebs ist stets Chemiefolge
« Antwort #4 am: 12. August 2013, 13:34 Uhr »
Zitat
kann dieses Wissen nutzen und häufiger zur Vorsorge gehen als andere

Wenn, dann ist es eine Früherkennung. Vorsorge bedeutet seine Lebensweise so zu gestalten, dass man privat wie beruflich den krebsauslösenden Substanzen aus dem Weg geht. Das Wort Vorsorge (Vorsorgeuntersuchung) ist irreführend, erweckt sie doch den Anschein, das man bei einer Früherkennung nichts zu befürchten hat. Dem ist aber nachweislich nicht so.
Stimmt, da ist Früherkennung der richtige Begriff. Da hast du absolut recht.

Zum Thema persönliche Belastung: Mühe geben kann man sich immer mit der Wahl von Wohnort, Möbeln etc. Ich bin da nur eher pessimistisch - selbst wenn man im Wald wohnt, ist die Belastung nur reduziert, man entgeht ihr nie ganz. Und zB über die Möbel können wir zuhause bestimmen - aber was wir auf der Arbeit 8 Stunden pro Tag einatmen, da können wir wenig ändern. Wer von uns hat schon die Möglichkeit, seine Büromöbel selbst zu wählen?
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Offline Celsus

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Re: Krebs ist stets Chemiefolge
« Antwort #5 am: 14. August 2013, 17:23 Uhr »
Zitat
selbst wenn man im Wald wohnt, ist die Belastung nur reduziert, man entgeht ihr nie ganz.

Richtig, aber das macht schon was aus.

Zitat
aber was wir auf der Arbeit 8 Stunden pro Tag einatmen, da können wir wenig ändern. Wer von uns hat schon die Möglichkeit, seine Büromöbel selbst zu wählen?

Das gehört ja zu meiner Kritik an der heutigen Lebens und Arbeitsweise, es waren immer, also zu Beginn der Industriealisierung bis heute, die Arbeiter die das Risiko durch giftige Stoffe am Arbeitsplatz hinnehmen mussten und immernoch müssen. Wieviele Arbeiter ließen vorzeitig ihr Leben ob nun in der chemischen Industrie* als Lackierer, in der Reinigung usw. Aber auch vor dem Büro macht die Vergiftung keinen halt, ja man kann sagen, dort ist sie sogar noch wesentlich schlimmer geworden. Ursache sind gefährliche Tonerstäube die sogar Schwermetalle enthalten. Die Diagnose lautet dann Born Out, da die Symptome wie Antriebslosigkeit, Müdigkeit usw. sehr ähneln. Meiner Meinung bleibt es dabei, würde man den Schutz der Arbeitnehmer sowie der belebten Umwelt vor den Profit stellen, würde man solche Produkte (Spanplattenmöbel, PVC, PCB, Energiesparlampen, Teppichböden, Vinylschaumtapeten) aus Präventionsgründen erst gar nicht herstellen.

Zitat
*  Prof. Manz konnte in der Boehringer-Studie belegen, dass von 1.520 Arbeitern der dioxinbelasteten Hamburger Chemiefabrik nach 6 Jahren 356 Menschen bereits verstorben waren. Davon erlagen 144 einem Krebsleiden.Das Krebsrisiko dieser Gruppe lag somit um 50 % über der Norm. Die Suizidrate 300% über der der Normalbevölkerung./quote]



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Re: Krebs ist stets Chemiefolge
« Antwort #6 am: 17. September 2013, 15:27 Uhr »


Meiner Meinung bleibt es dabei, würde man den Schutz der Arbeitnehmer sowie der belebten Umwelt vor den Profit stellen, würde man solche Produkte (Spanplattenmöbel, PVC, PCB, Energiesparlampen, Teppichböden, Vinylschaumtapeten) aus Präventionsgründen erst gar nicht herstellen.


Haben wir den Ersatzprodukte, die wir anstelle nutzen könnten? Ich sehe das bisher noch nicht so. Energiesparlampen haben Vor-und Nachteile. Positiv ist sicher, dass sie positiver für die Umwelt sind, als normale Glühbirnen. Alles hat also positives und negatives.
Aber ich stimme dir zu, dass wir härter an Produkten arbeiten müssten, die gut für uns sind. Wir sollten sind unbedingt alle Risiken der gegenwärtigen Risiken in kauf nehmen. Aber wir als Konsumenten treffen da schon eine Entscheidung und wenn wir einen Teil der Produkte kaufen, werde diese auch weiterhin hergestellt.