Autor Thema: Umgang mit Menschen  (Gelesen 2365 mal)

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Offline Sofijah

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Umgang mit Menschen
« am: 18. Juni 2014, 18:15 Uhr »
Hallo :)
Seit ich informiert, also vegan bin, habe ich ein Problem, was meine Mitmenschen betrifft. Ich habe mir letzten Sommer so viele Reportagen (Dokus über Lebensmittelgewinnung, Lederproduktion...) etc. reingezogen, dass ich darüber fast depressiv geworden bin und der einzige Weg, den ich ab da gehen konnte, der vegane war. Wenn ich jemanden mit einer Lederhandtasche sehe, möchte ich Leder aus ihm machen, wenn mir jemand von einem Grillabend erzählt, möchte ich ihn auf dem Grill sehen. Die Menschen in meinem Umfeld versuche ich aufzuklären, ich erzähle ihnen so viel, ich sage ihnen, was sie sich anschauen sollen, aber fast alle wollen es nicht hören oder reden es sich schön. Ich mag natürlich viele der Menschen, die nicht vegan sind, aber das bringt mich in einen Konflikt. Darf ich Massenmörder mögen?! Ich erkläre sie für mich als dumm um mir selbst weiterhin zu erlauben, sie gerne zu haben... eine schlechte Lösung, ich weiß.
Das klingt vielleicht alles sehr hart, aber ich kann es so schwer ertragen, was die Tiere in unserer Welt erleiden müssen. Kennt ihr einen solchen inneren Konflikt? Bzw. wie löst ihr ihn für euch??

Offline Celsus

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Re: Umgang mit Menschen
« Antwort #1 am: 18. Juni 2014, 19:10 Uhr »
Ich würde dir raten einfach abzuwarten und zu sehen ob sich dieses Gefühl hält, ob es sich verstärkt oder weniger wird.

Ich selber habe schon seit jeher ein gespaltenes Verhältnis zur Gattung Mensch, Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel.
So wird man dann zum Misanthropen und zum Zyniker. Zyniker sehe ich als Menschen die so werden weil ihre Ideale in dieser Welt enttäuscht werden, und das gleich in allen Bereichen.
Von daher kann ich deine Abscheu vor dem homo sapiens nur zu gut nachvollziehen. Zu alldem kommt hinzu dasn viele Kreaturen dieser Gattung humorlos und langweilig und dumm sind. Sie wollen aus ihrem Schlaf nicht geweckt werden, selbst dann nicht wenn es zu ihrem besten ist. Also lass die blöde amorphe Masse und denke an dich, wie du in dieser ungerechten und selbstgerechten Welt durchkommst, deinen Humor behälst und soetwas wie Lebensfreude. Teile dies mit Gleichgesinnten und du wirst ein erträgliches Leben haben. Mehr kann man nicht verlangen, man kann gar nichts verlangen nur sehen wie man nicht selber daran kaputt geht. Umso erfreulicher ist es, dass du aus deinem Wissen dich mit den Schwachmaten erst gar nicht mehr abgibst. Wofür auch und wieso. Was sollten einen Menschen weiterbringen, die nie in ihrem Leben zu irgendeiner Erkenntnis gelangen.


Ein Mensch schaut in der Straßenbahn
der Reihe nach die Leute an.
Jäh ist er zum Verzicht bereit,
auf jede Art Unsterblichkeit.
(Eugen Roth)

Zitat
Grillabend
Neben dem bluttropfenden Leichenteilen auf dem Grill zeigt so ein Grillabend auch auf der anderen Seite die Einfallslosigkeit der Grillenden. Da gibt es dann das "Baguette" aus dem Discounter, den Kartoffelsalat schlimmstenfalls aus dem "Eimer" und jeder hat den gleichen Gewürz-Ketchup (diese dunkelrote Flasche) auf dem Tisch stehen. So sieht es dann in jedem Sommer bei fast jeder Familie, die einen Garten haben aus. Dazu natürlich die Wurst.

Zitat
Darf ich Massenmörder mögen?
Gute Frage. Wo ist unsere Ethikbeauftragte  :smileee:

Ich würde sagen: "Sie wissen nicht was sie tun"
Sicher wollen sie es auch nicht wissen, das erleichtert die Sache auch wieder nicht. Es wurde ja immer so gemacht, deshalb sehen sie das Verbrechen nicht. Und es kommt hinzu, dass das was  die Mehrheit macht  automatisch richtig ist. Der Herdentrieb? Der funktioniert ja schon auf dem Parkplatz des Supermarktes. Man kann das Auto soweit vom Eingang wie es möglich ist hinstellen, da wo es ganz einsam und alleine steht, weil man soweit laufen muss. Kommt man wieder steht links und rechts ein Auto daneben, obwohl etliche Parkplätze viel näher frei sind und auch neben den Fahrzeugen noch unzählige Parkflächen da sind. So einfach ist er halt gestrickt der Mensch. Wenn alle ne Wurst essen, kann das doch nicht falsch sein.
Besondere Angst haben Menschen ausgegrenzt zu sein, nicht mehr dazu zu gehören. Zu den Normalen, das ist gut wenn man normal ist und was normal ist entscheidet die gesteuerte Masse. Und die Steuerung übernehmen unbemerkt und unkontrollierbar diejenigen die Vorteile aus dem ziehen was die Masse macht. Also die Massentierhalter, die Pestizidhersteller usw.
Solange er nicht weiss was er tut, kann man ihn mögen, weisst man ihn aber immer wieder auf die Tatbestände hin, wird das mit dem mögen schon schwieriger. Immer weniger Entschuldigungen fallen einem dann ein.
« Letzte Änderung: 18. Juni 2014, 22:37 Uhr von Celsus »
In einer humanen Welt dürfte es selbst dann keine Tierfolterei durch die Wissenschaft mehr geben, wenn es begründete Hoffnungen auf echte Fortschritte durch quälende Tierversuche für die Krebsbekämpfung gäbe. Aber nichteinmal das gibt es.
Prof. Julius Hackethal

Offline #Tüte

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Re: Umgang mit Menschen
« Antwort #2 am: 18. Juni 2014, 23:27 Uhr »
Die Menscheit ist als Gesellschaft ein monströser Organismus, was durch die Landschaft trampelt. In diesem Organismus bin ich als einer von inzwischen fast 10 Mio. in dem Teil BRD, der sagt, "Schau Mal, wenn Du da drauftrittst, richtest Du nicht nur dort sehr viel Unheil an, sondern schadest Dir selbst, Deinen Kindern und Kindeskindern. Wenn Du daneben treten würdest, könntest Du ohne Unheil oder sogar als Nützling voranschreiten. Aber bitte, tritt ruhig drauf, das ist Deine freie Wahl."

Und mehr kannst Du in der Ecke nichts machen. Jeder braucht seine Zeit und manche werden es auch nie lernen, merken oder sich darum scheren. Durch eine Art Zwang, Ausrasten oder sonstige negative Schwingungen, wirst Du im Organismus eher die Ohren und Augen um Dich herum noch fester verschließen. Also locker bleiben und einfach nur mit gutem Beispiel vorangehen ohne die Fehler der Leute auf's Auge zu drücken. Mal hier einen veganen Eiersalat, mal dort eine vegane Milchschnitte, dann mal vegane Pralinen, Spaghetti Bolognese, und schon kannst Du sagen, dass Du deshalb solche Dinge machst, weil sie Dir sehr gut schmecken, aber Du gleichzeitig auch etwas für die Umwelt, unsere Zukunft und auch das Wohl der Tiere machen möchtest.

Außerdem, es ist nicht negativ was Dich belastet, sondern belastend ist, wie Du zu den Dingen stehst, um mich Mal selbst zu zitieren.  :))
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Zu monieren, was Arbeitslose die Steuerzahler kosten, ist, wenn man bedenkt, was uns Kriege & Banken kosten, als würde man einen Moskitostich am Arm beheulen, während Dracula seine Zähne tief am Hals versenkt.

Offline Sofijah

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Re: Umgang mit Menschen
« Antwort #3 am: 27. Juni 2014, 00:41 Uhr »
Ja... die meisten Menschen sind - glaube ich - nicht so ganz klug.
Es gibt immer mal wieder diese vorwurfsvolle Unterstellung, dass Veganer sich für was besseres halten. Dann sind sie immer alle empört und bestreiten das. Kann ich nicht. Äh ja... ich halte mich für besser!  :snickergirl:
Wurde vor kurzem auf Organspende angesprochen. Was haltet ihr davon?? Ich bin absolut dagegen. Rette damit evtl. ein Leben und lösche viele andere aus, wenn derjenige mit meinem Herz, Lunge, etc. weiterhin sein leckeres Fleisch futtert. Geht garnicht, ist absolut unvegan.
Tüte, dein Avatar belästigt mich irgendwie!

Offline #Tüte

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Re: Umgang mit Menschen
« Antwort #4 am: 27. Juni 2014, 09:24 Uhr »
Was willst Du von meinem Avatar?!  ??? Was siehst Du denn darin?

Ich bin nicht gegen Organspende, weil ich weiß, dass jeder Mensch sich im Leben immer wieder ändert, eigentlich täglich, stündlich, sekündlich.
Nehmen wir an jemand bekäme Teile von mir zum Überleben, und bekäme mitgeteilt "qualitativ hochwertige Ware eines Veganers", wäre damit schon eine, wenn auch kleine, Chance dafür geebnet, dass sich die Person gedanken macht und mit dem Thema interessiert.

Solche pessimistischen Annahmen verbauen Möglichkeiten auf eine konstruktive Entwicklung.
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Offline Celsus

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Re: Umgang mit Menschen
« Antwort #5 am: 27. Juni 2014, 09:34 Uhr »
Zur Organspende haben wir schon eine interessante Diskussion hier im Forum geführt. (Ich weiß nur nicht wo).
Dort stehen sich die beiden Positionen unerbittlich gegenüber.
Der bewußt geprägte Ausdruck Organspende entspricht einer irreführenden Aussage, handelt es sich doch um eine Organentnahme bei einem Menschen in der Sterbephase.
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Prof. Julius Hackethal

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Re: Umgang mit Menschen
« Antwort #6 am: 27. Juni 2014, 12:04 Uhr »
Na dann muss ich dieses Organspendethema mal suchen...
Aber selbst wenn dieser Organempfänger vielleicht nachdenkt und sich mit dem vegan sein anfreundet. Wird er es 100% sein? Davon kann ich doch vorher nicht ausgehen. Und selbst wenn, was bringt es der Allgemeinheit auf Dauer? 1 Mensch mehr - wir sind eh zu viele. Ich weiß ihm persönlich und seinen Angehörigen bringt es viel - nämlich sein Leben, aber wenn ich so denke, müsste ich jedes arme Meerschweinchen, das in einer Zoohandlung sitzt, mitnehmen und retten. Bringt dem einen Meerschweinchen auch was, ist aber im Gesamtkontext leider, leider völlig kontraproduktiv.
Und vom veganen mal ganz abgesehen, kommt Organspende für mich sowieso nicht in frage. Ich würde gerne im Ganzen gehen und nicht zerstückelt und außerdem ist es tatsächlich fraglich "wie tot" so ein Mensch ist, dem die Organe entnommen werden.
Und zu diesem Avatar: der arme Bär hat sich wahrscheinlich nur mal kurz gekratzt und du machst daraus bewusst was sexualisiertes --> jaja bestreite das mal nicht mein lieber, ich habe dich durchschaut!  :korrekt:

Offline #Tüte

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Re: Umgang mit Menschen
« Antwort #7 am: 27. Juni 2014, 12:22 Uhr »
Das Avatar strahlt für mich durch das förmliche Kratzen am Gemächt eine Art Entspanntheit, eine gewisse laissez-faire aus vgl. wie wenn Al Bundy seine Hand vorne hinter den Gürtel taucht, wenn er gerade mental entspannt. Tja, so leid es mir tut, aber es macht den Anschein als sei demnach Deine Sicht auf das Bild sexualisiert.  :thumbsup:

Nach dem Ableben wirst Du sicherlich nichts von all dem materiellen vermissen. Davon bin ich überzeugt. So wie ein Baum ein Blatt abwirft oder die Lebewesen die Teile der Leichen in zig Stücke zersetzen. Spätestens dann bist Du ohnehin in unzähligen Teilen zerstückelt.
Schön ist es natürlich, wenn man bei einer Organentnahme auch wirklich schon gestorben ist. Das wäre echt unschön, wenn da nochmal was aufflackert und da fehlen wichtige Anbauten.
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Offline popei

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Re: Umgang mit Menschen
« Antwort #8 am: 21. September 2015, 09:22 Uhr »
Ich bin selbst kein richtiger Veganer, esse also auch Fleisch, aber ernähre mich bewusst und versuche weitestgehend auf Fleisch zu verzichten. Ich finde es lobenswert, dass sich manche bzw- viele von euch dazu entschieden haben, komplett auf den Verzehr und Konsum von tierischen Produkten zu verzichten.
Allerdings finde ich es komisch, dass ihr "alle" anderen Menschen darauf reduziert, dass sie "Mörder" oder "nicht so klug" sind. Ich finde mit so einer Einstellung stellt man sich selbst ins aus und bekräftigt die andere Seite noch mehr negative Vorurteile gegenüber Veganer zu haben. Schließlich definieren wir unser Umfeld nicht nur an dessen Konsum.

Ich möchte hier gegen niemanden etwas schlechtes sagen.

Gruß

Offline Ebony

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Re: Umgang mit Menschen
« Antwort #9 am: 22. September 2015, 18:40 Uhr »
Hi popei,erstmal herzlich willkommen im Forum!

Zitat
Ich bin selbst kein richtiger Veganer, esse also auch Fleisch

Du bist also kein Veganer, sondern Omni. Warum stehst du nicht dazu?

Zitat
Allerdings finde ich es komisch, dass ihr "alle" anderen Menschen darauf reduziert, dass sie "Mörder" oder "nicht so klug" sind.

Wen meinst du mit 'ihr' bzw. wer 'reduziert' deiner Meinung nach?

Ich habe bisher noch keinen Nicht-Veganer des Mordes beschuldigt und werde das unter normalen Umständen wohl auch zukünftig nicht tun. Das ist irgendwie nicht meine Art und es bringt ja auch nichts – ob jemand negativ über mich denkt oder mich ausgrenzt, weil ich Veganerin bin, wäre mir dabei allerdings herzlich Vurst!  Aber, wenn ich mir die Begriffsbestimmung für 'Mord' so ansehe ...
Mord ist juristisch, wenn auch nur eines (!) der folgenden (und anderer) Merkmale auf eine Tötung zutrifft:
1. Vorsatz.
2. Heimtücke. Die Arg- und Wehrlosigkeit des Opfers wird bewusst ausgenutzt, das Opfer hat so keine Möglichkeit seiner Tötung zu entkommen.
3. Grausamkeit. Dem Opfer werden in gefühlloser, unbarmherziger Gesinnung Schmerzen oder Qualen psychischer oder physischer Art zugefügt, 'die nach Stärke und Dauer über das für die Tötung erforderliche Maß hinausgehen'.
4. Mordlust. Als Mordlust bezeichnet der Jurist, wenn z.B. aus Angeberei, Zeitvertreib, sportlichem Vergnügen oder wegen eines Nervenkitzels getötet wird.
5. Habgier. Töten, um einen Vermögensvorteil zu erlangen.
Quelle: http://www.juraforum.de/lexikon/mord

Und: Auch nach dem Gesetz ist der Anstifter/Auftraggeber in gleicher Weise schuldig wie der Täter.

Ich poste das nicht, um dich anzugreifen, popei. Nur finde ich es nicht verkehrt, wenn sich Menschen, die aus rein egoistischen Motiven Mitgeschöpfen großen (bis zum größten möglichen)  Schaden zufügen, sich dies auch bewusst machen. Jeder Mensch sollte doch Verantwortung für sein Handeln übernehmen. Für mich selbstverständlich.


Die Welt ist kein Machwerk und die Tiere sind kein Fabrikat zu unserem Gebrauch.
Nicht Erbarmen, sondern Gerechtigkeit ist man den Tieren schuldig.

Offline popei

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Re: Umgang mit Menschen
« Antwort #10 am: 23. September 2015, 09:13 Uhr »
Hallo Ebony,



Ich gebe dir völlig recht, dass der Begriff "Mörder" nicht klug gewählt ist. Habe den auch nur aus der ersten Antwort übernommen.

 Darf ich Massenmörder mögen?!  Ich erkläre sie für mich als dumm um mir selbst weiterhin zu erlauben, sie gerne zu haben... eine schlechte Lösung, ich weiß.

Mit dieser Aussage assoziiere ich, dass alle anderen Menschen die Allesesser sind als solche angesehen werden.
Interessant finde ich, dass du auf diesen Post nicht reagiert hast, sondern diese Aussage unkommentiert hast stehen lassen.

Ich grenze Dich nicht aus weil du Veganer bist. Ganz im Gegenteil. Ich finde es toll, wenn Du aus Überzeugung so lebst. Allerdings hatte ich das Gefühl, dass in diesem Thread alle anderen Menschen ausgegrenzt werden.

Weiter oben im Verlauf stand außerdem

Ja... die meisten Menschen sind - glaube ich - nicht so ganz klug.
Es gibt immer mal wieder diese vorwurfsvolle Unterstellung, dass Veganer sich für was besseres halten. Dann sind sie immer alle empört und bestreiten das. Kann ich nicht. Äh ja... ich halte mich für besser!  :snickergirl:

Auch ich möchte hier niemanden mit seiner Einstellung zu nahe treten. Aber ich finde es nicht in Ordnung, anderen gegenüber abwertende Eigenschaften zu unterstellen.

Offline Ebony

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Re: Umgang mit Menschen
« Antwort #11 am: 23. September 2015, 12:32 Uhr »
@popei: Ich hatte ein bisschen Mühe, die Aussagen in deinem post zuzuordnen. Wenn du die Zitierfunktion oben (direkt über dem Oops) oder rechts oben in dem post, aus dem du zitieren willst (eine persönliche Bitte dazu: Den post bitte 'zurechtschnippeln'. Das Zitieren eines kompletten Beitrags, wenn es nur um ein, zwei Sätze geht, kann furchtbar nerven.) benutzt, wird es einfacher und übersichtlicher.

Zitat
Ich gebe dir völlig recht, dass der Begriff "Mörder" nicht klug gewählt ist.
Das habe ich nicht geschrieben und meine es auch nicht so. Es ist natürlich starker Tobak, einen anderen Menschen als Mörder zu bezeichnen. Aber wenn man sich mit dem Begriff 'Mörder' etwas näher beschäftigt (und ich habe bewusst die Definition der Juristen gewählt), sollte man schon etwas ins Grübeln kommen. Mir geht es jedenfalls so.

Zitat von: “popei“
Zitat von: “Sofijah“
Darf ich Massenmörder mögen?! Ich erkläre sie für mich als dumm um mir selbst weiterhin zu erlauben, sie gerne zu haben... eine schlechte Lösung, ich weiß.
Mit dieser Aussage assoziiere ich, dass alle anderen Menschen die Allesesser sind als solche angesehen werden.
Interessant finde ich, dass du auf diesen Post nicht reagiert hast, sondern diese Aussage unkommentiert hast stehen lassen.
Hier äußert jemand, nämlich Sofijah, klar erkennbar seine ganz persönliche Meinung. Was ist daran verkehrt? Man kann sie gut finden oder auch nicht. Und man kann sie kommentieren oder eben auch nicht. Warum findest du es denn bemerkenswert, dass ich auf Sofijahs post nicht reagiert habe?

Zitat von: “popei“
Zitat von: “Sofijah“
Ja... die meisten Menschen sind - glaube ich - nicht so ganz klug.
Es gibt immer mal wieder diese vorwurfsvolle Unterstellung, dass Veganer sich für was besseres halten. Dann sind sie immer alle empört und bestreiten das. Kann ich nicht. Äh ja... ich halte mich für besser!
Auch ich möchte hier niemanden mit seiner Einstellung zu nahe treten. Aber ich finde es nicht in Ordnung, anderen gegenüber abwertende Eigenschaften zu unterstellen.
Auch hier werden persönliche Ansichten geäußert, die mit Sicherheit viele, so wie du, nicht teilen. Dann sage doch deine Meinung konkret dazu. Lass dich nicht in ein Schublade stecken, in der es dir nicht gefällt.

Ich freue mich, dass du dich im Forum angemeldet hast und einen thread zur Wiederbelebung herausgekramt hast. Vielleicht findest du ja noch weitere, die dich inspirieren und es kommt hier wieder Leben in die Bude  :).
LG,
Ebony


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