Autor Thema: Fleischproduzenten werden „Grün“: Eine Farce? Oder doch besser als als nichts?  (Gelesen 1105 mal)

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Offline Freddy

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Auch Fleischproduzenten haben festgestellt, dass der Trend Richtung Vegan und Vegetarisch stetig an Zuwachs gewinnt.
Deswegen haben einige dieser Produzenten, unter anderem die Rügenwalder Mühle, angefangen, „grün“ zu werden und vegetarische Produkte in deren Produktsortiment aufgenommen.

Meine Fragen an euch:

1.   Was haltet Ihr von dem Trend der Fleischproduzenten? Befürwortet Ihr dies oder ist es aus ethischen Gründen nicht akzeptabel?

-   Würdet Ihr es kaufen?
-   Welche Kriterien sind euch beim Kauf eines vegetarischen oder veganen convenience Produkt wichtig?

2.   Welche vegetarischen oder veganen Markenanbieter kennt Ihr bzw. habt Ihr probiert und was waren eure Erfahrungen?



Über eine rege Beteiligung würde ich mich herzlichst freuen !

Liebe Grüße,

Freddy
Student von der Saxion University of Applied Science

Offline Sweta

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Ein Statement zu dem Thema hatte ich ja schon in deiner anderen Umfrage dazu abgegeben. Im großen und ganzen glaube ich, dass ich das okay finde... ich bin noch unschlüssig. Wobei ich deren Produkte nie kaufen würde.  :scratchy: Seit ein paar Wochen reizt mich aber eine Fleischwurst von einem der Fleischmacher aber ich werde sie wohl nie kaufen, weil es doch gegen meine Prinzipien geht. Ich weiß noch im Netz wurde ein Metzger aufs Äußerste angegangen, weil er vegane und vegetarische Alternativen in sein Sortiment aufgenommen hatte. Die Veggis fanden es unerhört, unmöglich, unmoralisch und weiß Gott noch was. Ich konnte die Aufregung nicht verstehen. Ich fand man sollte sich doch freuen, dass der "Trend", wie es so gerne genannt wird auch Metzgereien erreicht und somit eine Zielgruppe, die evtl. sonst nie mit dem Thema in Berührung käme. Außerdem sollen seine Produkte sehr gut geschmeckt haben, was einige Veganer berichteten. Vielleicht ging genau das einigen gegen den Strich. Am Ende spielt der Hintergründige Gedanke eine wichtige Rolle. Will man nur Geld machen? Oder ist vielleicht das Interesse da, neues auszuprobieren und alle Zielgruppen zu erreichen?
Konzerne wie Rügenwalder Mühle oder vorallem Wiesenhof sollte man aber definitiv NICHT unterstützen. Jeder der in der Lage ist sich ein wenig zu informieren, weiß dass sich nach den Skandalen und Aufdeckungen durch Tierschutzaktivisten, nichts an den schrecklichen Zuständen in den Betrieben geändert hat. Die "Grüne" Welle ist ein vergeblicher Versuch der Imageaufbesserung. Und diese sollte beim Leid anfangen und nicht als "Grüner" Schleier beim Endverbraucher, der alles kaschiert.

Beim Kauf ist es mir wichtig, dass es schmeckt und, wenn es geht (und nicht unverschämt teuer) auch bio ist.

Probiert habe ich viele (vegane) Marken. An die einzelnen Namen erinnere ich mich nicht mehr. Für sehr gut befunden wurden Hobelz, Wilmensburger, Bedda, Kölln (Smelk)... zumindest sind das die, an die ich mich erinnere...
Ich kann vielleicht nicht die Welt retten, aber ich bin lieber ein Teil der Lösung, als ein Teil des Problems!

Offline kleine1002

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Hatte ich ja auch schon kommentiert. Der Übersicht halber kopiere ich gern nochmal hier hin:
Zitat
Die letzte Frage habe ich mir auch schon gestellt. Einerseits will man ja den Fleischfirmen zeigen, dass sie auch jenseits des Fleisches Geld verdienen können. Andererseits unterstützt man aber eben auch eine Firma, die Tiere tötet usw. Ich habe für mich entschlossen, dass es okay ist von diesen Firmen zu kaufen. Wenn für mich jedoch ein ähnliches Produkt (z.B. Nuggets) im gleichen Supermarkt sowohl von einer Fleischfirma als auch von einer typischen Veggiefirma verfügbar ist, würde ich mich für die Veggiefirma entscheiden, auch wenn das Produkt etwas teurer ist. Denn eigentlich sollten diese kleineren und ethisch orientierten Firmen die Chance zum Wachstum (=unser Geld) erhalten und nicht die Fleischkonzerne noch reicher werden, indem sie einfach ihre Zielgruppe um die Veggies erweitern statt umzudenken.

Veggie-Firmen, die ich schätze:
Taifun, Hobelz, Eden, Vantastic Foods, Vitaquell (Heringsstipp, Fleischsalate usw.). Mein Liebling für flexibel einsetzbare Basisprodukte: Proviand (sogar soja-und glutenfrei!)

Offline Sweta

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Veggie-Firmen, die ich schätze:
Taifun, Hobelz, Eden, Vantastic Foods, Vitaquell (Heringsstipp, Fleischsalate usw.). Mein Liebling für flexibel einsetzbare Basisprodukte: Proviand (sogar soja-und glutenfrei!)

Vitaquell (Heringsstipp???)???,  Proviand (soja-und glutenfrei???)??? Da muss ich mich informieren... Gibts die Firmen im Geschäft oder bestellst die im Internet?
Ich kann vielleicht nicht die Welt retten, aber ich bin lieber ein Teil der Lösung, als ein Teil des Problems!

Offline kleine1002

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http://www.vitaquell.de/produkte/salate-vegetarisch/
http://www.vitaquell.de/produkte/salate-vegan/

Sowohl der Apfel-Lauch- als auch der Dillhappen-Salat gehen für mich geschmacklich als Heringsstipp durch. Leider nur vegetarisch. Genial ist aber der auch der vegane Nordsee-Salat (mit Krabbenfeeling!). Auch der Exotik-GeVlügel. Passt alles wunderbar zu Pellkartoffeln.

Proviand hatte ich hier schon mal vorgestellt:
http://grasbeisserforum.de/index.php/topic,836.45.html



Offline kleine1002

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Ach so, die Vitaquellprodukte gibt es im Reformhaus. Proviand bei uns im Edeka und Rewe. Glutenfreiheit müsste man im Detail noch verifizieren, aber es besteht halt aus Gemüse, nicht aus Seitan.

Offline Sweta

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Danke... die vegetarischen kommen nicht in Frage aber bei den veganen werde ich mich mal umschauen.  :)
 
Edeka und Rewe sind hier irgendwie eher schlecht ausgestattet oder es sind einfach zu kleine Filialen.  :-\
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