Autor Thema: Pflanzen und ihr Verhältnis zu Licht im Allgemeinen Tipps& Tricks  (Gelesen 185 mal)

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Offline GardenAndPlants

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WANN REICHT NATÜRLICHE BELEUCHTUNG NICHT MEHR AUS?
Bei vielen Pflanzen reicht es allerdings schon aus, die Lichtmenge aufgrund des Standortes, zum Beispiel Südfenster, zu beeinflussen. Diese Maßnahme stößt gerade bei tropischen oder mediterranen Pflanzen an ihre Grenzen da diese eigentlich eine viel höhere Sonnenintensität gewohnt sind.
Beispiel: An einem wolkenlosen Sommertag um 13 Uhr steht die Sonne am höchsten Punkt und liefert dadurch die höchste Strahlungsintensität. Dabei erreicht die Sonne in unseren Breiten eine Helligkeit am Boden von ungefähr 100.00 Lux.
Das Lux ist die Einheit der Beleuchtungsstärke uns setzt sich aus dem Lichtstrom (Lumen) geteilt durch die Flächeneinheit (Quadratmeter) zusammen. Lumen ist eine standardisierte Einheit, die die Lichtmenge (Strahlungsenergie) einer Lichtquelle angibt. Hier gibt es eine genauere Erklärung zu Lumen.
Zurück zum Beispiel, die maximale Lichtmenge reduziert sich hinter einem Fenster (im Sommer um 13 Uhr, wolkenfrei) auf ungefähr 10.000 Lux. Pro Meter Entfernung zum Fenster kann man pauschal 1.000 Lux abziehen. Das zusätzliche Anziehen unter Glas oder Plexiglas einer Anzuchtbox verringert die Wirkung des Sonnenlichts weiter. Das bedeutet an einem bewölkten Tag im Winter bekommt die Pflanze direkt hinter dem Fenster noch 2.000 Lux ab. Je nach Pflanzenart kann dies schon eine zu geringe Lichtintensität sein und die Pflanze stellt ihr Wachstum ein oder stirbt langsam ab.

Pflanzenlampen
Was also tun, wenn eure Wohnung, gerade im Winter, nicht sonnig genug ist? Künstliche Beleuchtung in Form von Pflanzenlampen oder einfachen Leuchtstoffröhren können Abhilfe schaffen: Wichtig ist jedoch die Art der Lampe!
Das Sonnenlicht hat ein bestimmtes Spektrum an Wellenlängen, darunter auch das Licht, dass wir Menschen sehen können. Pflanzen nutzen zur Photosynthese ein etwas anderes Spektrum als das menschliche Auge sehen kann und idealerweise sollte man dieses Spektrum beim Kauf einer speziellen Pflanzenlampe beachten.
Pflanzen lieben besonders das „rote“ (rund 660 Nanometer) und das „blaue“ (rund 450 Nanometer) Lichtspektrum, der Durchschnitt bildet dann die Farbtemperatur, etwa 6500 Kelvin. Professionelle Pflanzenlampen sind auf diese Farbtemperatur eingestellt und bieten dem Pflanzen das optimal verwertbare Lichtspektrum.

LEUCHTSTOFFRÖHREN
Leuchtstoffröhren in kalt-weiß ähneln sehr stark dem natürlichen Sonnenlicht und können einen größeren Raum als LED-Lampen abdecken. Sie eignen sich damit wunderbar für das Überwintern von vielen Pflanzen, die Anzuchtphase und die Stecklingsbewurzelung. Allgemein besitzen sie einen hohen Wirkungsgrad und können durch die geringe Wärmeabgabe direkt über den Pflanzen angebracht werden.
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LED Lampen sind die momentan modernsten und effizientesten Lampen. Wichtig ist nur, dass die Zusammensetzung der LEDs ein optimales Lichtspektrum mit besonders vielen Rot- und Blau-Tönen erzeugen kann. In der Anschaffung sind die qualitativ hochwerten LED-Lampen deutlich teurerer als die Leuchtstoffröhren, punkten aber durch eine sehr, sehr lange Lebensdauer fast ohne Qualitätsverlust.

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Ebony

« Letzte Änderung: 05. August 2020, 17:51 Uhr von Ebony »