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Autor Thema: Deutsche (Innen)Politik  (Gelesen 16077 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Nescius

  • Gast
Deutsche (Innen)Politik
« am: 06. Januar 2012, 13:01 Uhr »
Diesen Thread bitte für Ereignisse und Diskussionen über die deutsche Innenpolitik nutzen.



Nescius

  • Gast
Re: Deutsche (Innen)Politik
« Antwort #1 am: 06. Januar 2012, 13:05 Uhr »
Ich fange auch gleich mal an:

"Jamaika"-Koalition im Saarland geplatzt

Das ist ein klares Signal an Jamaika auch auf Bundesebene. Der Versuch einer Rot-Rot-Grünen Regierung im Saarland wäre jetzt zwar möglich, aber die SPD wird dazu den Mut mal wieder nicht aufbringen können. Wie damals leider auch in Thüringen. Lieber Steigbügelhalter für die CDU spielen als neue Optionen zu versuchen.

Offline #Tüte

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Re: Deutsche (Innen)Politik
« Antwort #2 am: 06. Januar 2012, 13:11 Uhr »
@rot-rot-grün: oder wie damals in Hessen (Ypsilanti). :(  Aber unter dem Strich doch nur Großteils totale Show zum Geldverdienen mit vielen Annehmlichkeiten durch ein paar warme Worte.
http://deutsche-mitte.de
http://tinyurl.com/xy9313
ส็็็็็็็็็็็็็็็็็็็_(ツ)_ส้้้้้้้้้้้้้้้้
"Leute kaufen Sachen, die sie nicht brauchen, mit Geld, dass sie nicht haben, um Leuten zu imponieren, die sie nicht mögen."

Zu monieren, was Arbeitslose die Steuerzahler kosten, ist, wenn man bedenkt, was uns Kriege & Banken kosten, als würde man einen Moskitostich am Arm beheulen, während Dracula seine Zähne tief am Hals versenkt.

Offline AlterGeist

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Re: Deutsche (Innen)Politik
« Antwort #3 am: 06. Januar 2012, 13:15 Uhr »
Konsumpropaganda aktuell!

Deutschland geht es gut!

Paul

  • Gast
Re: Deutsche (Innen)Politik
« Antwort #4 am: 06. Januar 2012, 15:37 Uhr »
hm, ich glaube es wäre sinnvoll für jedes spezielle innenpolitische thema nen eigenen thread zu erstellen.
wenn in nem jahr was passiert das bezug auf jetzige politische entscheidungen hat, wird man es in diesem thread nur schwer finden.

Nescius

  • Gast
Re: Deutsche (Innen)Politik
« Antwort #5 am: 06. Januar 2012, 19:11 Uhr »
hm, ich glaube es wäre sinnvoll für jedes spezielle innenpolitische thema nen eigenen thread zu erstellen.
wenn in nem jahr was passiert das bezug auf jetzige politische entscheidungen hat, wird man es in diesem thread nur schwer finden.
Bei "wichtigen" innenpolitischen Themen gebe ich Dir recht (z.B. die Affäre um Wulff). Aber das Platzen einer Koalition verdient m.E. keinen eigenen Thread.

Offline AlterGeist

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Re: Deutsche (Innen)Politik
« Antwort #6 am: 06. Januar 2012, 19:27 Uhr »
Wulff ist ja das mit abstand unwichtigste Thema überhaupt und schon gar kein politisches! Ich muss doch wohl sehr bitten. Wulff ist eine Beschäftigungstherapie!

Vielen Dank von

RosenRot

Nescius

  • Gast
Re: Deutsche (Innen)Politik
« Antwort #7 am: 06. Januar 2012, 19:29 Uhr »
Wulff ist ja das mit abstand unwichtigste Thema überhaupt und schon gar kein politisches! Ich muss doch wohl sehr bitten. Wulff ist eine Beschäftigungstherapie!
Der Bundespräsident als das formal oberste Staatsoberhaupt der BRD ist durchaus nicht von geringer Relevanz. ;)

Offline AlterGeist

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Re: Deutsche (Innen)Politik
« Antwort #8 am: 06. Januar 2012, 19:34 Uhr »
Er ist "Staatsoberhaupt" und Politiker, ja. Aber es ist kein politisches Thema.

Nescius

  • Gast
Re: Deutsche (Innen)Politik
« Antwort #9 am: 06. Januar 2012, 19:39 Uhr »
Doch, das ist es, weil es Frau Merkel in starke Bedrängnis bringen würde, wenn Wulff zurücktreten würde/müsste.

Offline AlterGeist

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Re: Deutsche (Innen)Politik
« Antwort #10 am: 06. Januar 2012, 19:45 Uhr »
Das ist dann ein politisches Thema, ja.


Es ist auch in gewissem Rahmen ein politisches Thema, dass der ganze Rotz so hochkocht und den Pöbel beschäftigt und davon abhält sich um die Politik (nicht die Politier) zu scheren.


Aber wenn einer lügt, von dem niemand gesundes glaubt, dass er nicht lügen würde und dann die üblichen Verdächtigen idiotische Berichterstattung betreiben - das ist nicht politisch, das ist Show Business!

Vielen Dank von

RosenRot

Nescius

  • Gast
Re: Deutsche (Innen)Politik
« Antwort #11 am: 06. Januar 2012, 19:48 Uhr »
Umso schlimmer, dass es für Dich kein politisches Thema ist, sondern Show-Business, oder? Das zeigt m.E. sehr gut, wie sehr politisch das Thema eigentlich ist.

Offline AlterGeist

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Re: Deutsche (Innen)Politik
« Antwort #12 am: 06. Januar 2012, 19:52 Uhr »
Ich sehe einfach keinen Effekt auf politisches Tagesgeschehen gegeben durch das was Wulff getan hat und wie er sich jetzt gibt. Wo siehst du einen Effekt oder einen Einfluss gegeben?

Offline Revolution

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Re: Deutsche (Innen)Politik
« Antwort #13 am: 06. Januar 2012, 20:03 Uhr »
Relevant ist dieses Thema vor allem medienpolitisch. Was bisher kaum hinterfragt wurde ist die enge Verflechtung von Medien und Politik. So ist es üblich, dass Merkel, Gabriel etc. eine Berichterstattung in der BILD-Zeitung minutiös mit der Chefredaktion abstimmen. Interviews werden grundsätzlich autorisiert, dh. es werden authentische Passagen gestrichen, falls der Politiker im Nachhinein sich falsch dargestellt fühlt - ganz gleich ob die Aussagen so getroffen wurden oder nicht. Der Kuhhandel - (ich gebe Dir Medium als Politiker ein Exklusiv-Interview zum Thema x wenn Du dafür dich um Them Y kümmerst bzw. eine Berichterstattung unterläßt) ist normal.

Auch bei Wulff ist das Praxis, Springer arbeitet so. Das interessante ist der Umkehrschluß aus dieser Debatte - Medienlobbyismus, einfluss von Medien auf Politik. BILD hat definitiv auf einer hohen Ebene unlauteren Einfluss auf Politik und partizipiert in erheblichem Maß aus diesen Kuhhändeln.
"There is a higher law than the law of government. That`s the law of conscience"

Stokely Carmichael, Black Power Activist, 1966

Paul

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Re: Deutsche (Innen)Politik
« Antwort #14 am: 06. Januar 2012, 20:15 Uhr »
Zitat
Aber wenn einer lügt, von dem niemand gesundes glaubt, dass er nicht lügen würde und dann die üblichen Verdächtigen idiotische Berichterstattung betreiben - das ist nicht politisch, das ist Show Business!
Beitrag editieren

die leute geilen sich zwar dran auf, wie an allem möglichem klatsch  ;D aber das traurige ist, dass sie sehr, sehr viel verzeihen was die politiker ihnen einbrocken, bzw gar nicht mitkriegen oder nicht raffen. das wäre auch ohne skandale so.

hierzulande merkt anscheinend kein mensch (außer er hat das glück ein seminar über sozialpolitik zu besuchen, und einige wenge interessierte), dass die gesetzlichen krankenkasse defakto abgeschafft werden. sie existieren zwar weiter, aber die zusatzbeiträge werden schrittweise erhöht, dabei die beitragssätze für arbeitgeber eingefroren und auch für die arbeitnehmer steigen sie nicht wesentlich.

das bedeutet jemand der 1000 netto verdient, zahlt genauso viel zusatz wie jemand der 3000 oder mehr verdient. das wird noch richtig lustig.