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Autor Thema: Darwintag 2012  (Gelesen 6323 mal)

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Nescius

  • Gast
Re: Darwintag 2012
« Antwort #30 am: 13. Februar 2012, 12:03 Uhr »
 
Wo genau antwortest du jetzt auf meine Frage?
Und was noch schlimmer ist: Von dieser Prämisse auszugehen und den Leuten vorschreiben zu wollen, wie sie zu leben haben, und ihnen das Himmelsreich zu versprechen.
Hat Gott den Menschen nicht nach seinem Ebenbilde geschaffen? Denkst Du, dass jetzt mit dem Menschen die Evolution am Ende ist?
 
Siehst du, genau deswegen bist du der Ansicht, dass du keine Antworten bekommst. Du ignorierst sie und gehst selbst in eine völlig andere Richtung...
Du gehst z.B. gar nicht auf die Theodizee, die Willensfreiheit, die Unbeweisbarkeit Gottes, die Trinität usw. ein. Bezeichnend auch, dass Du nicht zur Kenntnis nimmst, dass ich immer wieder versuche, die Ebenen zu trennen und eben nicht immer nur von „dem Christentum“ z.B. im sozialen Kontext spreche. Das ist zugleich eine Antwort auf deinen Vorwurf, ich würde die verschiedenen Ausrichtungen des Christentums nicht zur Kenntnis nehmen.

Atheisten sind meinetwegen nicht in der Beweispflicht, was die Existenz Gottes angeht. Aber JEDER der IRGENDETWAS so vehement kritisiert, sollte sich wirklich inhaltlich so mit einer Sache auseinandersetzen, dass die Kritik überhaupt irgendeinen Sinn hat. Da spielt das Kritikobjekt überhaupt keine Rolle.
Ich habe Dir Punkte genannt, die kritikwürdig sind. Wenn Du diese übergehst, dann kann ich nichts dafür.
 
Man kann übrigens auch nicht an Gott glauben und dabei trotzdem Religionen Religionen sein lassen....
Nein. Man sieht ja, was passiert ist und und noch immer passiert, wenn man "Religionen Religionen sein lässt".

Zeigt ja alleine die Anfangsfrage dieses Threads, wie gut du über das Christentum und seine Inhalte informiert bist.
Bibelstellen zu zitieren zeugt schon von grober Unkenntnis des Christenstums und von mangelnder Bereitschaft, sich auf das Gegenüber einzulassen. ;-)

Nescius

  • Gast
Re: Darwintag 2012
« Antwort #31 am: 13. Februar 2012, 12:05 Uhr »
Nein, Nescius ;). Es ging beim Thema Schöpfungsmythos darum, dass für Dich alle Christen Kreationisten seien. Daraufhin fragte ich Dich, wie Du das dann bei den Juden siehst (Schöpfungsmythos). Natürlich ging es nicht um das Judentum als solches.
Offensichtlich hast Du die Frage gar nicht verstanden  :scratchy:.
Ach so. Okay. Ich hatte deine Frage nach den Juden eher allgemein gesehen. Da ich mich mit dem Judentum wie gesagt nicht auskenne, werde ich dazu nichts sagen. ;)

Offline funky

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Re: Darwintag 2012
« Antwort #32 am: 13. Februar 2012, 13:28 Uhr »
Man sieht schon, was ein Kernproblem von Philosophen, Spirituellen aber auch atheistischen Kritikern, (edit: Aber mölicherweise ebenso Anhängern einer religiösen Glaubensgemeinschaft!) und solchem Gedöns ist.

Sie halten sich für besser, weil sie auf ihrem Grashalm von oben auf die wuselnden Ameisen gucken. Oder, weniger emogefärbt ausgedrückt: Sie denken, sie wären um einiges weitsichtiger, weil sie, im Gegensatz zu anderen, nicht in den angedichteten Ketten sitzen, sondern darüber - natürlich komplett ohne jeglichen Überlegenheitsdünkel.

Wer sich jetzt angegriffen fühlt, hat selbst schuld, da ich von einem einstigen, etwas unreiferen Ich rede.

Einem Freund schrieb mein unreifes Ich vor vielen Jahren: Viele Züge fahren in die gleiche Richtung. In den einzelnen Zügen sitzen Menschen (Anm.: unterschiedlicher Glaubensauffassung - nur falls das unverständlich sein sollte). Aber einige sitzen auf den Dächern oder fliegen per Helikopter mit und gucken auf die Zugfahrenden. (Anm.: Natürlich war ich in diesem Beispiel auch oben)

Sowas geht leider schnell einher mit einer Spur Überheblichkeit.

Die gleiche, natürlich gar nie nie vorhandene Überheblichkeit sondern immer nur komplett objektive Betrachtung aus der Distanz, mit der Hermetiker auf Nichtsolche herabschauen ("Perlen vor die Säue"), was spirituell gesehen für den Popo ist, und kaum jemand zugeben würde, ebenso wie natürlich jeder Veganer immer nur total politisch korrekt tolerant gegenüber Omnis ist und nie nie nie sich als (moralisch) überlegen fühlen würde - wie auch, man ist ja so geil links.

Und da lassen sich sicherlich noch viele weitere Vergleiche finden. Eigentlich überall, wo ein studierter und belesener Mensch seine Interessen lebt und mit Andersdenkenden oder weniger versierten zusammenkommt. (Wissenschaft, Politik usw. usf.)

Und so folgt: Mensch denkt, andere Menschen seien engstirnig, würde es aber natürlich nie zugeben. Der eigene Standpunkt und die eigene Fragestellung zur Kernthematik erhoben und alles Drumherum wird als ausweichend angesehen.

Ich möchte an dieser Stelle noch einmal deutlich herausstreichen, dass, auch wenn es nach fixem Standpunkt und Anklage klingt, ich bei allen genannten Gruppierungen eher eine Gefahr einer möglichen Tendenz sehe, möglicherweise unbewusst so zu urteilen. Ich würde mir niemals anmaßen, alle in einen Topf zu schmeißen. Alle Christen zu Kreationisten zu machen. Alle Juden zu Weltverschwörern. Oder so.

Und was bin ich jetzt, wenn ich versuche, von oben - natürlich komplett ohne Überheblichkeit - auf die zu gucken, die denken, dass sie von oben auf andere gucken, die dazu nicht in der Lage sind...

Macht mich das zu Gott? Sollte die Frage eher lauten: Wurde die Evolution nur geschöpft, um bei funky anzukommen (von Chuck Norris mal abgesehen...)? Bei der Relevanz dieser Frage wäre nämlich auch egal, wer oder was dahintersteht, da einzig das Resultat zählte.

So, und nun habt Euch wieder lieb - und hasst lieber mich.  C:-)

ps: Wer diesen Beitrag dumm, anmaßend oder einfach unnötig findet, sollte ihn einfach ignorieren. Ich will eh kein Feedback dafür sondern wollte nur mal etwas in den Raum werfen um die Karten etwas neu zu mischen.

Vielen Dank von

Jule86, Ralik, Nescius, AlterGeist

Nescius

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Re: Darwintag 2012
« Antwort #33 am: 13. Februar 2012, 14:23 Uhr »
Ich verurteile keineswegs jegliche Art von Glauben. Wer mich kennt, der weiß, dass mir die Lehre des Buddha Gautama sehr zusagt. Und Schopenhauer bzw. der deutsche Idealismus haben sich auch in metaphysische Gebiete vorgewagt, die der Erfahrung letztlich verschlossen bleiben.
Es geht hier aber nicht um den individuellen Glauben. Ich würde niemals jemanden verachten oder mich über jemanden stellen, der Gott in sich selbst sucht bzw. spirituell inspiriert ist. Im Gegensatz zum Fleischessen ist für mich dieser Anspruch aber immer auf den Einzelnen/die Einzelne beschränkt. Die Geschichte der Religionen ist eine Geschichte der Macht, der Herrschaft, der Unterwerfung Andersdenkender, der Kriege, der Folterei usw. Und das hat heutzutage keineswegs aufgehört. Ich muss mich an dieser Stelle dazu nicht wiederholen.
Als Atheist verwährt man sich gegen den konventionellen Glauben, weil die Missionierung im Grunde gar nicht ausbleiben kann. Ich für mich sehe weitgehend zwei Möglichkeiten: Mich Gott unterwerfen und an ein Leben nach dem Tod glauben oder die Sinnlosigkeit des menschlichen Daseins und unsere Kontingenz akzeptieren bis hin zu der Annahme, dass der Tod die Vernichtung des Bewusstsein und die Aufgabe der personellen Identität ist. Ich stelle aber die "Wahrheit" und die Wahrscheinlichkeit über den Selbstbetrug und die vermeintliche Sicherheit.

Vielen Dank von

RosenRot

Offline Hannes Benne

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Re: Darwintag 2012
« Antwort #34 am: 14. Februar 2012, 17:06 Uhr »
http://abolitionismus.de/ - Tierausbeutung abschaffen statt reformieren

Offline Hannes Benne

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Weltgebetstag 2012
« Antwort #35 am: 01. März 2012, 22:24 Uhr »
Weltgebetstag 2012
(Pressemitteilung, 29. Februar 2012)

Gemütliches Beisammensein für Menschenrechte?

Am kommenden Freitag ist, wie an jedem ersten Freitag im März, Weltgebetstag (der Frauen - einen Weltgebetstag der Männer gibt es bislang nicht). Christinnen "aller Konfessionen" werden an diesem Tag wieder ganz besonders eklatant gegen Jesus' Anweisungen, wie dessen Erfinder sie im "Neuen Testament" niedergeschrieben haben, verstoßen: "Wenn ihr betet, macht es nicht wie die Heuchler. Sie stellen sich beim Gebet gern in die Synagogen und an die Straßenecken, damit sie von den Leuten gesehen werden. Amen, das sage ich euch: Sie haben ihren Lohn bereits erhalten. Du aber geh in deine Kammer, wenn du betest, und schließ die Tür zu;" (Mt 6:5-6, EU). Statt andere damit zu verschonen, werden sie ihre abstrusen Rituale öffentlich zelebrieren; Männer dürfen offiziell auch "mitbeten" (Moslems etc. allerdings nicht).

Zweck des Ganzen ist zum einen das Sammeln von Spenden: 2011 allein in Deutschland über drei Millionen Euro - also rund drei Euro pro Teilnehmer. Zum Vergleich: der letzte Papstbesuch in Deutschland kostete 23,3 Millionen Euro (nicht gerechnet die vielen Millionen, die die Steuerzahler aufbringen mussten), die kirchlichen Entschädigungszahlungen für von Priestern, Nonnen usw. missbrauchte Kinder belaufen sich allein in den USA auf rund zwei Milliarden US-Dollar (nicht gerechnet unter der Hand gezahlte Schweigegelder). Vor allem dient die Veranstaltung aber natürlich der Propaganda, zumal die Medien nahezu ausschließlich völlig unkritisch darüber berichten und so den Eindruck erwecken, dies sei etwas Positives. Ginge es den Gläubigen nicht um die Propaganda, würden sie ja beherzigen, was der genannte Evangelist kurz zuvor "Jesus" in den Mund legte: "Hütet euch, eure Gerechtigkeit vor den Menschen zur Schau zu stellen; [...] Wenn du Almosen gibst, lass es also nicht vor dir herposaunen, wie es die Heuchler in den Synagogen und auf den Gassen tun, um von den Leuten gelobt zu werden. [...]. Dein Almosen soll verborgen bleiben [...]." (Mt 6: 1-4, EU) Stattdessen posaunen sie ihre vermeintliche "Wohltätigkeit" bei jeder sich bietenden Gelegenheit vor sich her, an diesem Weltgebetstag ausgerechnet unter dem Motto "Steht auf für Gerechtigkeit". Also nichts mit "Hütet euch, eure Gerechtigkeit vor den Menschen zur Schau zu stellen".

Als Hauptspendensenke wird in diesem Jahr Malaysia hervorgehoben, insbesondere die Organisation "Tenaganita" (was, je nach Ausrichtung des Autors, mal mit "Frauenstärke", mal mit "Frauenpower" übersetzt wird). Malaysia hat christliche Mission wohl besonders nötig, da nicht einmal jeder zehnte Einwohner Christ ist (sechs von zehn sind Moslems, jeder fünfte Buddhist). Die Website dieser Organisation enthält keinerlei Informationen, sie wird "gewartet" (angeblich noch etwa zwei Wochen) und verweist auf ihre Facebook-Seite. Internetarchiven ist zu entnehmen, dass wohl zuletzt 2009 etwas Neues auf der eigentlichen Website zu finden war. Vor allem aber gibt es am Weltgebetstag für die malaysischen "Hausangestellten", "300000 Frauen und Mädchen", eine Unterschriftsliste an die Regierung, um ihre "Situation zu verbessern".

Diversen Pressevorankündigungen ist zu entnehmen, dass dem gemeinsamen Gebet ein "gemütliches Beisammensein" folgen soll, dabei wird heuchlerisch kundgetan, sie wollten sich "einmischen, wenn Menschenrechte missachtet werden".

Dagegen kann ja nun eigentlich kein anständiger Mensch etwas haben (auch wenn die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte absurderweise die sogenannte "Religionsfreiheit" beinhaltet, die primär nicht etwa das Recht, frei zu sein von religiösem Terror, sondern das Zelebrieren von Kulthandlungen immanent menschenrechtsverletzender Religionen meint). Tatsächliche Menschenrechte (also das Gros dessen, was in dieser Erklärung aufgeführt wird) sind eindeutig gutzuheißen.

Daher schließt sich antitheismus.de wieder einmal dem Motto des Weltgebetstags an: Steht auf für Menschenrechte - empört euch gegen die Scharia, gegen den Vatikan (der als einziger europäischer Staat neben Weißrussland die Europäische Menschenrechtskonvention nicht unterzeichnet und ratifiziert hat, was nicht wundert, da diese beiden Staaten die letzten Diktaturen Europas sind und vor allem die Gebote "Gottes", wie sie in jeder Bibel nachzulesen sind, gegen nahezu alle Artikel der Menschenrechtskonvention verstoßen), gegen mörderische Fatwas, gegen Kriege (auch und gerade die religionsbedingten), gegen Kindesmissbrauch (gegen die Täter und gegen die anderen Kleriker, die sie deckten und unterstützen), gegen faschistoide Denkmuster (wie etwa christliche), Diskriminierung von Homosexuellen usw. Gegen Menschen, die gewaltverherrlichende Hetzschriften voller Mordgebote, beispielsweise Bibeln, verbreiten. Ein bluttriefendes Buch, das vor Haß sprüht und gegen das Mein Kampf fast harmlos wirkt, auch wenn Hitler darin ebenfalls seinen religiösen Wahn präsentierte, u.a. dazu aufrief, "Gottes Willen [zu] erfülle[n] und Gottes Werk nicht [zu] schänden", Kinder zu indoktrinieren, damit diese den "allmächtige[n] Gott" auffordern, "dereinst unsere Waffen" zu "segne[n]" etc. Dieser Hinweis allein wird selbstredend Empörung hervorrufen - bei solchen, die keines dieser Machwerke je gelesen haben, sondern sie nur vom Hörensagen oder manipulativ ausgesuchten Zitaten kennen, und denen, die realitätsfeindliche Mythen darüber verbreiten.

Wo anders als im Gebet, dem "Sprechen" zu einem Hirngespinst, zeigt sich so deutlich, dass Theismus eine Psychose ist?

Da möchte man den Weltgebetstagsbetern zurufen: "Wenn Ihr in der Kirche sitzt und betet, dann steht auf für Menschenrechte - steht auf und geht. Kehrt dieser größten Verbrecherorganisation der Menschheitsgeschichte den Rücken." Doch das wäre wohl zu viel erwartet an Ethik und Vernunft; von den Tätern ohnehin, aber auch von der tumben Masse der Mitläufer, die ihnen den Weg ebnen.

[5920 Anschläge. Bei redaktioneller Verwendung wird ein Belegexemplar oder Hinweis erbeten. Fotos können in hoher Auflösung kostenfrei zur Verfügung gestellt werden. Diese Pressemitteilung ist mit Foto und weiterführenden Links zu finden unter http://antitheismus.de/archives/198-Weltgebetstag-2012.html .]
http://abolitionismus.de/ - Tierausbeutung abschaffen statt reformieren

Vielen Dank von

RosenRot

Offline funky

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Re: Darwintag 2012
« Antwort #36 am: 02. März 2012, 10:48 Uhr »
Ich bitte darum, dieses stupide Copy&Paste grundsätzlich zu unterlassen oder mit einer Meinung oder wenigstens einem kurzen Statement zu versehen, damit man auch etwas diskutieren kann.
Sollte dieser Aufforderung zukünftig weiterhin zuwidergehandelt werden, denn es wurde schon öfter angesprochen, kommt es in die Forumsregeln, was lediglich die Umschreibung für eine sowieso vorhandene Legitimierung für administrative Sanktionen ist.

Das Forum ist keine Pinnwand für jede Hass-Schrift, solange sie nur genug anti-irgendwas ist, wie diese polemische hier, die selbst das ist, was sie anderen vorwirft, zu sein. Entweder gibt´s dazu was zu sagen, wobei das Thema Christen sowieso unter langweiligem Dauerbeschuss steht, oder eben nicht.

Danke für die Aufmerksamkeit.


Vielen Dank von


Offline funky

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Re: Darwintag 2012
« Antwort #37 am: 02. März 2012, 11:05 Uhr »
Zum Thema:
Welcher Atheist oder Anti-Anthroposoph könnte wissen, welche Kraft im Gebet liegt? Vielleicht erinnert sich der eine dunkel an so etwas aus Kindertagen, als teilweise sowas wirklich geholfen hat - oder man es sich einbildete, und es deswegen geholfen hat und wurde in der Hinsicht später enttäuscht, weil der liebe Gott einem kein Bonbon gegeben hat - für viele der Grund, zum Atheisten zu werden, vermute ich.

Ich persönlich, da ich ja eher eine Art agnostischer U-Boot-Christ bin, wenn überhaupt, finde meine innere Mitte eher in der Meditation, finde aber Gebete für gläubige Menschen absolut ok, seien es nun Moslems, Christen, Juden. Grundsätzlich unnötig, so etwas zu torpedieren.
Wobei es natürlich nett wäre, wenn ein "Weltgebetstag" für Menschen aller Religionen verstanden würde.

Vielen Dank von

Ralik