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Autor Thema: Definition der absoluten Liebe  (Gelesen 23590 mal)

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Offline nova

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Re: Definition der absoluten Liebe
« Antwort #180 am: 10. September 2014, 07:29 Uhr »
ist DAS das buch des exfreundes deiner mutter??
... :(

Offline Celsus

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Re: Definition der absoluten Liebe
« Antwort #181 am: 10. September 2014, 10:14 Uhr »
Ja ist es.
In einer humanen Welt dürfte es selbst dann keine Tierfolterei durch die Wissenschaft mehr geben, wenn es begründete Hoffnungen auf echte Fortschritte durch quälende Tierversuche für die Krebsbekämpfung gäbe. Aber nichteinmal das gibt es.
Prof. Julius Hackethal

Offline Sweta

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Re: Definition der absoluten Liebe
« Antwort #182 am: 10. September 2014, 22:23 Uhr »
Liebe wird heutzutage oft mit Anerkennung oder finanzieller Absicherung gleich gestellt. Man will einen vorzeigbaren Menschen an seiner Seite, der optimaler Weise ein prall gefülltes Portemonnaie hat. Meist sind sogar Äusserlichkeiten und Alter egal, Hauptsache viel Asche auf dem Konto. Besonders Frauen erliegen diesem Phänomen... Traurige, vom Luxus der freiwilligen Partner- (qual der)Wahl verwöhnte Gesellschaft... war es doch noch vor einigen Jahrzehnten normal, einander versprochen und verheiratet zu werden, ohne sich vorher teilweise überhaupt gesehen zu haben...

Liebe ist die stärkste Form der Zuneigung, die wir jemamdem entgegen bringen... die absolute Liebe können in meinen Augen zum Beispiel Hunde einem entgegenbringen... hat man einmal das Herz eines Hundes erobert, was bei weitem nicht schwer ist, dann hat man einen treuen Gefährten und Beschützer, der keine Ansprüche stellt, was Aussehen oder Finanzen betrifft und sich einfach nur an seinem Menschen erfreut...

Was Menschen betrifft: Vielleicht ist es ja die absolute Liebe, wenn man einen Partner hat, der absolut nicht fehlerfrei ist und man genau all diese Fehler liebt und nicht ändern will.
Ich kann vielleicht nicht die Welt retten, aber ich bin lieber ein Teil der Lösung, als ein Teil des Problems!

Offline #Tüte

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Re: Definition der absoluten Liebe
« Antwort #183 am: 11. September 2014, 19:47 Uhr »
Naja, bei Hund und Katz spielt glaube ich eher der Essensgeber die erste Geige bzw. ist das der Kommunikationsschlüssel, also wie bei der Alten die Kreditkarte. :)
http://deutsche-mitte.de
http://tinyurl.com/xy9313
ส็็็็็็็็็็็็็็็็็็็_(ツ)_ส้้้้้้้้้้้้้้้้
"Leute kaufen Sachen, die sie nicht brauchen, mit Geld, dass sie nicht haben, um Leuten zu imponieren, die sie nicht mögen."

Zu monieren, was Arbeitslose die Steuerzahler kosten, ist, wenn man bedenkt, was uns Kriege & Banken kosten, als würde man einen Moskitostich am Arm beheulen, während Dracula seine Zähne tief am Hals versenkt.

Offline Celsus

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Re: Definition der absoluten Liebe
« Antwort #184 am: 11. September 2014, 20:54 Uhr »
Zitat
Liebe wird heutzutage oft mit Anerkennung oder finanzieller Absicherung gleich gestellt. Man will einen vorzeigbaren Menschen an seiner Seite, der optimaler Weise ein prall gefülltes Portemonnaie hat. Meist sind sogar Äusserlichkeiten und Alter egal, Hauptsache viel Asche auf dem Konto. Besonders Frauen erliegen diesem Phänomen...

Ein wahrer und gleichfalls ein sehr trauriger und bedauerlicher Istzustand.

Besonders seltsam weil ja gerade heute die Frauen wirtschaftlich unabhängig sind.

Zitat
Traurige, vom Luxus der freiwilligen Partner- (qual der)Wahl verwöhnte Gesellschaft...

Da liegt eines der großen Probleme. Fand sich noch vor wenigen Jahrzehnten ein Paar innerhalb einer Stadt, so sind für beide Seiten die Auswahlmöglichkeiten (minimale Attraktivität) vorausgesetzt in Zeiten des Internets ungleich höher. Über dieses Kommunikationsmedium ist es möglich in ganz Deutschland und im Rest der Welt nach seinem Traumpartner zu suchen. Im Idealfall hat der Intressent eine große Auswahl und damit beginnt eines der allergrößten Schwierigkeiten. Denn je größer die Auswahl, desto größer die Angst man könnte seinen Fehler machen und sich für den falschen entscheiden.
Und eben diese vielen Möglichkeiten führen zu nicht erfüllbaren Erwartungshaltungen auf beiden Seiten. Diese Erwartungshaltungen werden sowohl durch die Printmedien aber auch durch Spielfilme und Ratgeber (die beste Freundin oder der beste Freund) geschürt. Nichts mehr ist ihm oder ihr gut genug. So entsteht ein ganzer Katalog von Erwartungen und ein sehr dichtes Netz, durch das derjendige fällt der nicht all den Wünschen entspricht.
So ist einigen gar nicht klar, dass auch sich liebende mit einem ganz normalen Alltag konfrontiert werden. Dabei wird erwartet, dass jeden Tag Äktschen ist. Ein ganz normaler Abend bei einem guten Essen und einem schönen Film, reicht da nicht mehr aus.
Opa und Oma hatten auch nicht immer Äktschen, außer im Krieg und bei denen lief es.

Die Auswüchse der kapitalistischen Gesellschaft tun dann ihr übriges. Den Menschen geht es zu gut, es ginge den Menschen besser, wenn es ihnen schlechter gehen würde.  :smileee: Was ich damit meine: In Krisenzeiten rücken die Menschen näher zusammen, der Überfluss der heutigen Zeit wird zum Überdruss. Die Folgen sind, dass selbst Kleinigkeiten für Unmut in Beziehungen sorgt.
Das gemeinsame streben nach mehr und immer mehr führt zu einer geistigen und seelischen Verarmung, zwangsläufig so scheint es muss die Liebe dabei auf der Strecke bleiben. Würden die Menschen genauso viel in ihre Beziehung stecken, wie in die Beschaffung materieller Dinge, nur um andere damit zu beeindrucken, stände es um die geführten Beziehungen sicherlich besser.

Schnöder Mammon statt Zweisamkeit

Ich glaube, es sind selbst heute viele Paare zusammen, obwohl keiner der beiden den anderen wirklich sieht. Also die Bedürfnisse des anderen erkennt.

Zitat
Vielleicht ist es ja die absolute Liebe, wenn man einen Partner hat, der absolut nicht fehlerfrei ist und man genau all diese Fehler liebt und nicht ändern will.

Ist jetzt eine Frage wie nicht fehlerfrei dfiniert wird?
Wenn damit Verhaltensweisen gemeint sind wie die typische Zahnpastatube die nicht zugedreht ist, oder ein schlamperten Verhalten, dann würde ich das persönlich für völlig unerheblich halte, mögen andere aber ganz anders sehen.

Wenn mit Fehlern grundsätzliche Eigenschaften gemeint sind, wie Verlässlichkeit, respektvoller Umgang, keine Gewalt usw., dann würde ich meinen hier kann eine Fehlertoleranz nicht gegeben werden.
« Letzte Änderung: 11. September 2014, 21:13 Uhr von Celsus »
In einer humanen Welt dürfte es selbst dann keine Tierfolterei durch die Wissenschaft mehr geben, wenn es begründete Hoffnungen auf echte Fortschritte durch quälende Tierversuche für die Krebsbekämpfung gäbe. Aber nichteinmal das gibt es.
Prof. Julius Hackethal

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Re: Definition der absoluten Liebe
« Antwort #185 am: 11. September 2014, 21:54 Uhr »
 Je mehr ich darüber nachdenke, desto unwirklicher scheint mir der Begriff Liebe und erst recht seine Definition... wie es sich anfühlt liebe für jemanden zu empfinden, das habe ich detailliert im Kopf, es zu beschreiben scheint jedoch schier unmöglich, wobei mir gleichzeitig Begriffe durch den Kopf schießen wie Abhängigkeit, Gewohnheit ,Angst (vor dem alleine sein) oder Missgunst (nach de Trennung soll es dem anderen bloß nicht besser gehen, als einem selbst)...
noch schlimmer finde ich den Gedanken, dass es in einer Beziehung immer einen gibt der mehr empfindet als der andere..ist wohl unvermeidbar, weil ja jeder seine eigene Definition von Liebe hat... der Partner, der mehr gibt muss auch verstehen und akzeptiert können, dass der andere, der nicht soviel gibt, einfach nicht mehr geben kann...

boah, wird mir jetzt zu kompliziert mit der Liebe :D ich glaube ich bleibe beim hund
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Offline kleine1002

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Re: Definition der absoluten Liebe
« Antwort #186 am: 12. September 2014, 15:41 Uhr »
Je mehr ich darüber nachdenke, desto unwirklicher scheint mir der Begriff Liebe und erst recht seine Definition...

Es ist auch wirklich nicht leicht den Begriff  Liebe zu definieren. Ich habe das in meiner Staatsarbeit versucht, aber leider kann man wohl nur eine Annäherung erreichen. Das Problem liegt vor allem darin, dass es unterschiedliche Formen von Liebe gibt und diese in einander verschwimmen. So ist es z.B. kaum möglich Liebe und Freundschaft mit eindeutigen Kriterien voneinander zu trennen.


noch schlimmer finde ich den Gedanken, dass es in einer Beziehung immer einen gibt der mehr empfindet als der andere.
  Ich denke nicht, dass das immer so ist. Es ist natürlich wahrscheinlich, wenn einer zuerst verliebt ist und dann um den anderen wirbt, und den anderen "lediglich" von sich überzeugt. Geschieht das ganze parallel halte ich ein Liebesgleichgewicht eigentlich für möglich.


boah, wird mir jetzt zu kompliziert mit der Liebe :D ich glaube ich bleibe beim hund
   :lolrofl: :rundoggy:

Vielen Dank von


Offline Celsus

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Re: Definition der absoluten Liebe
« Antwort #187 am: 12. September 2014, 22:56 Uhr »
Sex statt Liebe: Wo bleiben die Gefühle

https://www.youtube.com/watch?v=Jj48lMpeYiY
Zitat
Volker Panzer im Gespräch mit Richard David Precht (Publizist), Sabine Döring (Philosophin), Heike Melba-Fendel (Filmjournalistin), Ulrich Clement (Sexual- und Paartherapeut) und Volker Sommer (Evolutionsbiologe und Anthropologe)
(Sendung vom 17.05.2009)

Sehr interessant:
34:20 - 35:03

49:10 - 50:12

57:15 - 57:50
In einer humanen Welt dürfte es selbst dann keine Tierfolterei durch die Wissenschaft mehr geben, wenn es begründete Hoffnungen auf echte Fortschritte durch quälende Tierversuche für die Krebsbekämpfung gäbe. Aber nichteinmal das gibt es.
Prof. Julius Hackethal

Offline Celsus

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Re: Definition der absoluten Liebe
« Antwort #188 am: 01. Oktober 2014, 16:21 Uhr »
Zitat
Meine Frau ist die einzige Obrigkeit die ich vorbehaltlos anerkenne

Joachim Fuchsberger

Markus Lanz | 20.05.2014 | Joachim "Blacky" Fuchsberger zu Gast [HD]


18:00 >
22.14 >22.24  :lolrofl:
33:45 >
« Letzte Änderung: 01. Oktober 2014, 17:14 Uhr von Celsus »
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Offline Freddi

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Re: Definition der absoluten Liebe
« Antwort #189 am: 24. Oktober 2014, 12:45 Uhr »
Hahaha,
wie gut ist das denn!
 :lolrofl:

Offline Grasprinzessin

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Re: Definition der absoluten Liebe
« Antwort #190 am: 27. Mai 2015, 10:14 Uhr »
Vielleicht ist Liebe für jeden etwas anderes? In der Bibel steht das so:
Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt nicht Mutwillen, sie bläht sich nicht auf, sie verhält sich nicht ungehörig, sie sucht nicht das Ihre, sie lässt sich nicht erbittern, sie rechnet das Böse nicht zu, sie freut sich nicht über die Ungerechtigkeit, sie freut sich aber an der Wahrheit; sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie duldet alles.
Die Bibel, 1. Kor 13,4-7
Finde das ziemlich treffend

Vielen Dank von