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Autor Thema: Definition der absoluten Liebe  (Gelesen 25347 mal)

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RosenRot

  • Gast
Re: Definition der absoluten Liebe
« Antwort #30 am: 23. Februar 2012, 07:35 Uhr »


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Ralik

  • Gast
Re: Definition der absoluten Liebe
« Antwort #31 am: 23. Februar 2012, 07:53 Uhr »
Im alltäglichen Verständnis ist "Liebe" freilich nur eine romantisierte Umschreibung der Begierde.
Ups, aus Versehen auf "Danke" geklickt, statt auf "Zitieren" ;).

Da würde ich mal wieder heftig widersprechen. Das sind zwei ganz verschiedene Sachen.

Man muss es aber auch zulassen können, dass Liebe entsteht. Und das ist sicher am Anfang ein bisschen so wie in einen tiefen, dunklen Ozean zu springen. Man weiß nicht, ob das Wasser kalt ist oder ob Haie drin sind und ob man je wieder ans Ufer kommt. Vielleicht ist es aber auch ganz warm, frei von Feuerquallen und voll mit bunten Fischen.
Die Angst zu überwinden ist bestimmt nicht einfach. Zu sagen, es gibt gar kein Meer, ist aber auch keine Lösung :).

Vielen Dank von


Nescius

  • Gast
Re: Definition der absoluten Liebe
« Antwort #32 am: 23. Februar 2012, 10:58 Uhr »
Man muss es aber auch zulassen können, dass Liebe entsteht. Und das ist sicher am Anfang ein bisschen so wie in einen tiefen, dunklen Ozean zu springen. Man weiß nicht, ob das Wasser kalt ist oder ob Haie drin sind und ob man je wieder ans Ufer kommt. Vielleicht ist es aber auch ganz warm, frei von Feuerquallen und voll mit bunten Fischen.
Die Angst zu überwinden ist bestimmt nicht einfach. Zu sagen, es gibt gar kein Meer, ist aber auch keine Lösung :).
Das meine ich. Das klingt alles sehr fein. Die schönsten Metaphern sind über die Liebe geschrieben worden. Das alltägliche Ausleben der Liebe und eben jene dichterische Überhöhung dagegen führen die eigentliche Bedeutung der Liebe ad absurdum. ;)

Ralik

  • Gast
Re: Definition der absoluten Liebe
« Antwort #33 am: 23. Februar 2012, 11:01 Uhr »
...die eigentliche Bedeutung der Liebe...
Was ist Deiner Auffassung nach die eigentliche Bedeutung der Liebe :kratz:?

Nescius

  • Gast
Re: Definition der absoluten Liebe
« Antwort #34 am: 23. Februar 2012, 11:11 Uhr »
Ich wusste, dass Du das fragen würdest. :smileee:

Es gibt m.E. zwei Bedeutungen: Zum einen die romantisierte, metaphorisch aufgeblasene; zum anderen die realistische Beschreibung des Zusammenseins zweier Menschen, die sich innig verbunden fühlen (bzw. einer Person zu einer anderen).
Mir ist klar, dass das alles sehr undifferenziert ist, weil Liebe als Wort ja zwischen mehreren Menschen, zwischen Familienmitgliedern, zu Gott usw. auch benutzt wird.
Auf der normalen Paarebene ist m.E. Liebe nicht von sexueller Begierde (die die Liebe allerdings nicht nur ist!) loszulösen. Dabei lässt die ständige Wiederholung, dass Liebe mehr als nur ein Gefühl sei, die Frage aufkommen, wie determiniert von körperlichem Verlangen in Bezug auf den Geliebten wir tatsächlich sind. Tüte sprach das ja schon an.

Offline Celsus

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Re: Definition der absoluten Liebe
« Antwort #35 am: 23. Februar 2012, 11:30 Uhr »
Zitat
Im alltäglichen Verständnis ist "Liebe" freilich nur eine romantisierte Umschreibung der Begierde.

Also ich würde jetzt Begierde geichsetzen, mit dem Wort begehren und dem sexuellen Akt.
Einen anderen Menschen sexuell zu begehren hat jedoch nicht wirklich etwas mit der Liebe zu tun, was nicht heißt, dass sich Liebende keinen Sex hätten. Begehren kann man durchaus viele Menschen, ohne das es jemals was mit Liebe zu tun hat.
Die Liebe sehen einige fälschlicherweise als "Produkt" das aus der sexuellen Begierde entsteht.
Eine schöne Theorie die nur leider falsch ist.
Sex mag die gemeinsame Bande verstärken oder bestärken, das sei nicht in Abrede gestellt.
Verliebtheit kann mit sexueller Begierde einhergehen umgekehrt ist das jedoch nicht unbedingt die Regel.
Du kannst also mit 500 Personen den sexuellen Akt ausüben und weder Verliebt sein, noch ergibt sich das Gefühl der Liebe.
Folglich ist die Entstehung der Liebe nicht aus dem sexuellen Akt zu sehen.

Sofern bei dir, das Wort Liebe unbehagen auslöst verwende doch einen für dich weniger schülstigen Ausdruck.
Ich liebe dich, wird so ja auch nicht in allen Erdteilen gebraucht.
So wird beispielsweise der Ausdruck: Ech hunn deck gär (ich habe dich gerne) oder Ech si frou mat dir (ich bin froh mit dir) verwendet. Letztendlich sagt es aber ja das gleiche aus.

Wenn du von der inflationären Verwendung des Liebesbegriffes sprichst, mag die Entwicklung in diese Richtung gehen.
Was auf die gesellschaftliche Entwicklung zurückzuführen ist. So ist letztlich fast alles in dieser Entwicklung inflationär.
Du kannst und mußt diesen Begriff dann folglich auch auf alle anderen Bereiche ausdehnen.
So ist das normale Brötchen, welches du beim Bäcker erstehen kannst in der Regel aus einer Großbäckerrei, die wiederum mit fertigen Teigen aus anderen Ländern arbeiten. Das dabei sowohl das Aussehen als auch der Geschmack inakzeptabel ist, dürfte klar sein.
So verwundert es nicht, das es zu Valentinstag, bei Lidl, das "Liebesgesteck" für 2,99 Euro gibt.
Es sind also zu einem Teil unsere Discounter, die der Deutsche in seinem Sparsamkeitswahn so liebt, der uns diese Veränderung bringt und so die Wertigkeit nimmt.
Hat der Mensch dieses Wertlosigkeitsverhalten verinnerlicht, so wird er folglich immer weniger sehen wofür es zu kämpfen lohnt.

Das alles ändert jedoch nichts an folgender Tatsache:
Liebe ist nicht alles im Leben; aber ohne Liebe ist alles nichts
« Letzte Änderung: 23. Februar 2012, 12:02 Uhr von Celsus »
In einer humanen Welt dürfte es selbst dann keine Tierfolterei durch die Wissenschaft mehr geben, wenn es begründete Hoffnungen auf echte Fortschritte durch quälende Tierversuche für die Krebsbekämpfung gäbe. Aber nichteinmal das gibt es.
Prof. Julius Hackethal

Vielen Dank von


Nescius

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Re: Definition der absoluten Liebe
« Antwort #36 am: 23. Februar 2012, 12:07 Uhr »
 
Folglich ist die Entstehung der Liebe nicht aus dem sexuellen Akt zu sehen.
Am Anfang der (alltäglichen) Liebe steht die Begierde. Die Begierde ist keine hinreichende, aber eine notwendige Bedingung der „Liebe“. ;)

Sofern bei dir, das Wort Liebe unbehagen auslöst verwende doch einen für dich weniger schülstigen Ausdruck.
Das mache ich bereits.;)

Es sind also zu einem Teil unsere Discounter, die der Deutsche in seinem Sparsamkeitswahn so liebt, der uns diese Veränderung bringt und so die Wertigkeit nimmt.
Wie kommst Du jetzt von der Liebe zu Discountern? Liebe ist doch kein Brötchen (sondern ein Kuchen (*wink* @ Kleine ;-))).

Liebe ist nicht allesim Leben; aber ohne Liebe ist alles nichts
QED ;-)
Ich bleibe lieber bei der ursprünglichen Aussage: Gesundheit ist nicht alles, aber ohne Gesundheit ist alles nichts,

Offline Celsus

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Re: Definition der absoluten Liebe
« Antwort #37 am: 23. Februar 2012, 12:48 Uhr »
Zitat
Am Anfang der (alltäglichen) Liebe steht die Begierde. Die Begierde ist keine hinreichende, aber eine notwendige Bedingung der „Liebe“.

Von deinem Lieblingsphilosphen A.S :grinsehase:

Also klar das die Person, die man später lieben wird, auch begehrt. Logisch ;D
Was aber eben nicht automatisch heißt das aus jedem begehren Liebe wird.
So besteht unzweifelhaft am Anfang eine Begierde, welche aber nicht den Grund für die Liebesentwicklung darstellt.
Sondern es handelt sich um eines von vielen Dingen die gerade in der Verliebtheitsphase anzufinden sind. Und das neben
vielen anderen Dingen, deshalb würde ich den Begriff Liebe nicht auf den Begriff des begehrens reduzieren, oder ihn an den Anfang setzen.
Man würde den Fehler zwischen Korrelation und Kausalität begehen.
Insofern ist die Entstehung der Liebe mit einem Faktor X verbunden, den wir noch nicht kennen.
Wichtig ist auch noch zu erwähnen, das es auch Paare gibt, die sexuell wenig aktiv sind, sich aber trotzdem lieben und gemeinsam den Lebensweg gehen.
Zitat
Die Liebe wurzelt nicht in der Sexualität, bedient sich ihrer jedoch zur sekundären Stärkung des Bandes.
Quelle: Eibl-Eibesfeld)

Trotz aller Forschung auf dem Gebiet der Liebe, ist es noch keinem gelungen, den Grund für das entstehende Gefühl der Liebe zu liefern. Alle Erklärungsversuche, auch wenn sie sich logisch anhören, halten letztlich nicht stand.
Die einen sagen, das Gefühl entsteht durch die sexuelle Begierde, die anderen sagen es ist verankert um die Brutpflege zu sichern und wieder andere gehen das ganze "wissenschaftlich" an und suchen im Gehirn nach Botenstoffe, Hormonen usw.
« Letzte Änderung: 23. Februar 2012, 13:36 Uhr von Celsus »
In einer humanen Welt dürfte es selbst dann keine Tierfolterei durch die Wissenschaft mehr geben, wenn es begründete Hoffnungen auf echte Fortschritte durch quälende Tierversuche für die Krebsbekämpfung gäbe. Aber nichteinmal das gibt es.
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Offline Birgit

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Re: Definition der absoluten Liebe
« Antwort #38 am: 23. Februar 2012, 13:52 Uhr »
Hm, absolute Liebe.....

"Liebe ist ein Fake um Sex angenehmer zu machen"
The dreams in which I'm dying are the best I've ever had
(Zeile aus dem Lied Mad world von Tears for fears)

Vielen Dank von


Nescius

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Re: Definition der absoluten Liebe
« Antwort #39 am: 23. Februar 2012, 14:08 Uhr »
Von deinem Lieblingsphilosphen A.S

Nein. Das Zitat mit der Gesundheit übrigens auch nicht. Jedenfalls nicht nachweislich.
Schopenhauer lasse ich zur Liebe mal lieber nicht zu Wort kommen. Wen es dennoch interessiert. ;-)

Was aber eben nicht automatisch heißt das aus jedem begehren Liebe wird.

Das habe ich auch nicht behauptet. ;)

Man würde den Fehler zwischen Korrelation und Kausalität begehen.

Nicht unbedingt. Die alltägliche Liebe beginnt mit der Begierde (Kausalität). Die Begierde ist keine zufällige Begleiterscheinung der Liebe (Korrelation).
 
Wichtig ist auch noch zu erwähnen, das es auch Paare gibt, die sexuell wenig aktiv sind, sich aber trotzdem lieben und gemeinsam den Lebensweg gehen.

Auch das ist kein Widerspruch, da aus der Aussage, Liebe beginne mit Begierde, nicht der Schluss gezogen werden muss, dass die Begierde immer vorhanden ist.

Trotz aller Forschung auf dem Gebiet der Liebe, ist es noch keinem gelungen, den Grund für das entstehende Gefühl der Liebe zu liefern.

Ist ja auch ganz klar, wenn man nicht mal definiert, was „Liebe“ überhaupt ist. :lolrofl:

Die einen sagen, das Gefühl entsteht durch die sexuelle Begierde, die anderen sagen es ist verankert um die Brutpflege zu sichern und wieder andere gehen das ganze "wissenschaftlich" an und suchen im Gehirn nach Botenstoffe, Hormonen usw.

Und manch einer behauptet, dass alle Faktoren eine Rolle spielen. ;)

Offline Celsus

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Re: Definition der absoluten Liebe
« Antwort #40 am: 23. Februar 2012, 14:25 Uhr »
Zitat
Die alltägliche Liebe beginnt mit der Begierde (Kausalität)
Eben diese Vermutung ist falsch.
Die Liebe mag mit der Begierde korrelieren. Wenn der Kausalzusammenhang greifen sollte, kannst du nicht erklären
warum jemand sich nicht in die letzten Sexualpartner verliebt hat bzw. warum daraus keine Liebe entstanden ist.

Zitat
Die Begierde ist keine zufällige Begleiterscheinung der Liebe
Auch wenn ich mich wiederhole, begehren kannst du mehrere tausend Menschen. So ist es so, das das die Begierde unabhängig von der Liebe vorhanden sein kann. Und sich auch die Liebe nicht aus ihr entwickelt. Also korreliert die Begierde allenfalls mit der Liebe.
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Prof. Julius Hackethal

Nescius

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Re: Definition der absoluten Liebe
« Antwort #41 am: 23. Februar 2012, 14:32 Uhr »
Wenn der Kausalzusammenhang greifen sollte, kannst du nicht erklären
warum jemand sich nicht in die letzten Sexualpartner verliebt hat bzw. warum daraus keine Liebe entstanden ist.
Doch. Indem ich behaupte, dass die Begierde nur eine notwendige, aber keine hinreichende Bedingung für die Liebe ist. Aus sexuellem Verlangen kann "Liebe" entspringen, muss aber nicht.

Offline Celsus

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Re: Definition der absoluten Liebe
« Antwort #42 am: 23. Februar 2012, 14:41 Uhr »
Zitat
Aus sexuellem Verlangen kann "Liebe" entspringen, muss aber nicht.
DAS klingt sehr logisch, so das man geneigt ist dem zuzustimmen.
Trotzdem liegt ein Fehler in der Aussage. Nämlich der das aus dem sexuellen verlangen die Liebe (entstehen kann).
Das würde wieder den sexuellen Akt also das begehren an den Anfang, sozusagen als Auslöser der Liebe hinstellen.
Und das ist eben nicht so. Das wäre mindestens genauso falsch als würde ich behaupten: Die Liebe entsteht und hat ihren Anfang in einem leidenschaftlichem Kuß. So ist der Kuß auch da, aber er ist es nicht der de Liebe entstehen läßt.
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Re: Definition der absoluten Liebe
« Antwort #43 am: 23. Februar 2012, 15:15 Uhr »
Das würde wieder den sexuellen Akt also das begehren an den Anfang, sozusagen als Auslöser der Liebe hinstellen.
Und das ist eben nicht so. Das wäre mindestens genauso falsch als würde ich behaupten: Die Liebe entsteht und hat ihren Anfang in einem leidenschaftlichem Kuß. So ist der Kuß auch da, aber er ist es nicht der de Liebe entstehen läßt.
Ich behaupte auch nicht, dass sexuelle Begierde Liebe entstehen lässt. Ich behaupte, dass (wenn zwei oder mehrere Menschen sich "lieben"), die sexuelle Begierde eine notwendige Voraussetzung für die "Liebe" ist. Ein Kuss ist ja auch nur ein Ausdruck sexueller Begierde.
Letztlich muss es die Liebe sogar verkraften, dass die sexuelle Begierde im Laufe der Jahre (/Jahrzehnte) sinkt. Dann kann sich die Liebe voll entfalten.
Du sprachst von der Vollständigkeit der Liebe. Von Buddha Gautama würdest Du jetzt heftige Kritik ernten. Nicht nur schafft die Liebe die Vollständigkeit nicht, sondern sogar das "Ich" ist nur eine Illusion. Die Liebe besteht also nicht in der Vereinigung zweier Subjekte, sondern in der Auflösung des "Ichs", d.h. in diesem Fall des Subjekts, so dass eine vollkommene All-Einheit entsteht.

Offline Celsus

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Re: Definition der absoluten Liebe
« Antwort #44 am: 23. Februar 2012, 15:44 Uhr »
Zitat
die sexuelle Begierde eine notwendige Voraussetzung für die "Liebe"
Sehe ich nicht so, aus welchem Grund habe ich ja schon ausführlich begründet.
Wenn zwei Menschen beispeilsweise am Arbeitsplatz sehr viel Zeit miteinander verbringen und beide merken das sie sehr viele Gemeinsamkeiten/Übereinstimmungen haben kann es passieren das sich beide ineinander verlieben. An dieser Stelle muß noch kein Kuß gefallen sein. Verliebtsein heißt auch nicht automatisch nur den Sexgedanken im Kopf zu haben.
Das mag es auch geben, will ich nicht leugnen.
Also wenn ich die Verliebtheit als "Vorstufe" der Liebe einfach mal so bezeichne, zeigt dies das man sich auch verlieben kann
ohne gleich an lechz/sabber zu denken. Dies kann auf einer ganz anderen Ebene entstehen.
Das es im weiteren Verlauf zu sexuellen Austausch kommt ist ja nicht bestritten, ist aber nicht die wie du es schreibst notwendige Voraussetzung, sondern Bestandteil des Ganzen.

Auf diesen Gautsowieso gehe ich jetzt mal nicht ein denn du wirfst Nebelkerzen 8)
In einer humanen Welt dürfte es selbst dann keine Tierfolterei durch die Wissenschaft mehr geben, wenn es begründete Hoffnungen auf echte Fortschritte durch quälende Tierversuche für die Krebsbekämpfung gäbe. Aber nichteinmal das gibt es.
Prof. Julius Hackethal

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