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Autor Thema: Wildkräuter und Pflanzenbestimmung  (Gelesen 9764 mal)

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Offline die käferin

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Re: Wildkräuter und Pflanzenbestimmung
« Antwort #15 am: 15. Mai 2012, 09:53 Uhr »
Hallo!
Ich warte sehnsüchtig auf die ersten Hollunder-Blüten, um Sekt zu machen und für frittierte Blüten im Teigmantel.

Ich werde Löwenzahnblütensammeln umd Sirup zu machen (gut gegen Husten) und ich freu mich auf die Traubenkirschen:
Daraus habe ich letztes Jahr Saft gemacht, daraus Gelee und aus dem Saft noch Likör :korrekt:.

Hollunder als Frucht natürlich!

Kräutermäßig: Wilder Sauerampfer - Lecker!
Spitzwegerich (Sirup auch gegen Husten)
Jetzt ist Waldmeisterzeit!

LG,  die Käferin

Für den wahren Lebenskünstler ist die schönste Zeit im Leben immer die, die er gerade durchlebt.

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Offline Julie4Vegan

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Re: Wildkräuter und Pflanzenbestimmung
« Antwort #16 am: 15. Mai 2012, 21:05 Uhr »
http://wildkraeuterrezepte.blogspot.de/

Tolle Seite, wie ich finde, manche Rezepte müssen allerdings veganisiert werden.
Wirklich reich ist, wer mehr Träume in seiner Seele hat, als die Realität zerstören kann.

Offline Julie4Vegan

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Re: Wildkräuter und Pflanzenbestimmung
« Antwort #17 am: 15. Mai 2012, 21:07 Uhr »
@ Käferin, wie macht man Hollunder-blüten- Sekt ?  :scratchy:
Wirklich reich ist, wer mehr Träume in seiner Seele hat, als die Realität zerstören kann.

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Offline die käferin

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Re: Wildkräuter und Pflanzenbestimmung
« Antwort #18 am: 16. Mai 2012, 08:35 Uhr »
Blütendolden waschen und trocknen,in ein grosses Gefäß schichten (min. 8 Liter)Zitronen in Scheiben schneiden mit dem Wasser und Zucker aufkochen lassen und ebenfalls in das Gefäß geben und gut mit einem Leinentuch zubinden. Das ganze jetzt für ca. 4 Tage an einen warmen Ort stellen bis er angegohren ist. Die Sektflaschen sauber auswaschen und den angegohrenen Saft durch ein feines Tuch in die Flaschen abfüllen und gut verkorken  ( am besten mit Draht zubinden )
LG,  die Käferin

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Offline Julie4Vegan

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Re: Wildkräuter und Pflanzenbestimmung
« Antwort #19 am: 03. Juni 2012, 21:27 Uhr »
Chemie nein danke - Geheimnis Brennessel
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Offline Simona1978

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Re: Wildkräuter und Pflanzenbestimmung
« Antwort #20 am: 09. Juni 2012, 13:10 Uhr »
@julie  hatte jetzt endlich Zeit mir die ganze Reportage anzuschuen! Sehr interessant und dieses Verbot in Frnkreich ist echt nur zum Kopfschütteln! ::)
LG Simona
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Offline wamaschu

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Re: Wildkräuter und Pflanzenbestimmung
« Antwort #21 am: 14. August 2012, 11:08 Uhr »
Hallo!

Habe noch eine Buchtipp für Dich:
Essbare Wildpflanzen - 200 Arten bestimmen und verwenden, AT-Verlag

Ich bin ausgebildete Naturpädagogin und mache seit ein paar Jahren regelmäßig Kräuterführungen. Meine Schwerpunkte sind die "Allerweltsunkräuter", wie Du sie gesammelt hast, und essbare invasive Neophyten, also Pflanzen, die hier nicht hingehören und massiv einheimische Pflanzen verdrängen. In dem Buch oben sind auch sie beschrieben, unter anderem kann man die Samen vom indischen Springkraut wie Nüsse knabbern, die jungen Stängel vom japanischen Staudenknöterich kann man wie Rhabarber zubereiten. Naturschutz mit Messer und Gabel! Wer nicht selber kochen möchte, kann Spezialitäten aus diesen Pflanzen auch bei Peter Becker im Internet bestellen:
www.newtritionink.de

Kennst Du eigentlich schon den Giersch? Der ist bei uns heimisch und so wuchsstark, dass man ihn bedenkenlos in großen Mengen sammeln darf. Schmeckt wie eine Mischung aus Petersilie und Möhre.

Viele Grüße aus Leverkusen
Martina

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Offline Simona1978

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Re: Wildkräuter und Pflanzenbestimmung
« Antwort #22 am: 14. August 2012, 11:13 Uhr »
Hallo wamaschu,
das ist ja eh das Buch das ich zu Anfang empfohlen hatte, oder?
Toller Beruf!
LG Simona

PS: Die Triebspitzen von der Goldrute die ja auch massenhaft wachsen, lassen sich wie Spargel zubereiten!
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Offline wamaschu

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Re: Wildkräuter und Pflanzenbestimmung
« Antwort #23 am: 14. August 2012, 11:40 Uhr »
Hallo Simona!

Stimmt, ist ein toller Beruf - kann nur nicht wirklich von leben ;-)

Ich glaube, das Buch, das Du vorgeschlagen hast, ist ein anderes. Habe gerade noch einmal Deinen Beitrag angeschaut. Mein Buchtipp ist:
http://www.amazon.de/Essbare-Wildpflanzen-Arten-bestimmen-verwenden/dp/3038003352/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1344936162&sr=1-1
Das tolle daran ist der wirklich gute Bestimmungsteil zu jeder Pflanze: Gezeichnete Details und Fotos. Und auch die giftigen Pflanzen werden dargestellt . Zu jeder Pflanze gibt es Tipps zur Verwendung in der Küche und zur Heilwirkung. In der kompakten Form ist das Buch wirklich super für Einsteiger. Und es ist bisher das einzige, das ich kenne, in dem auch die Neophyten dargestellt werden.

Die Goldrute habe ich noch nicht probiert. Hast Du sie schon mal gegessen?

Viele liebe Grüße,
Martina

Offline Simona1978

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Re: Wildkräuter und Pflanzenbestimmung
« Antwort #24 am: 14. August 2012, 12:08 Uhr »
Ist der selbe Autor und so ähnliches Cover, habe ich verwechselt, sorry  :ooops:
Probier ich diese Woche noch, da es rundum wie blöd wächst. Bin momentan ziemlich alles in Smoothies am verwerten, da schmeckt man die herben Noten so mancher Kräutlein nicht so! Ampferknöterich wuchert jetzt bald bis ins Wohnzimmer  ;) , da er sich in allen Blumentöpfen angesiedelt hat. Brauch ich Morgens nur noch die Türe aufmachen und zupfen!
GLG Simona
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Offline wamaschu

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Re: Wildkräuter und Pflanzenbestimmung
« Antwort #25 am: 14. August 2012, 12:18 Uhr »
Ampferknöterich? Kenne ich gar nicht. Wächst der nur in Bayern? ;-) Weißt Du, wie der lateinisch heißt?

Als Anlage ein Foto von einem Gericht eines Wildkräutermenüs, das ich mit einer Gruppe zubereitet habe. Die lila Blüten sind vom Wiesenschaumkraut, total lecker, schmecken mild nach Kresse! Die Blätter auch, nur etwas schärfer.

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Offline Simona1978

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Re: Wildkräuter und Pflanzenbestimmung
« Antwort #26 am: 14. August 2012, 12:28 Uhr »
Ampferknöterich--Persicaria lapathifolia
 
Sieht toll aus!  :korrekt:
LG Simona
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Offline Ebony

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Re: Wildkräuter und Pflanzenbestimmung
« Antwort #27 am: 19. August 2012, 20:17 Uhr »
Ich möchte hier mal eine (wahre) Geschichte posten:
Ich habe ein kleines Beet, in dem Johannisbeer- und Jostasträucher stehen. Jedes Jahr habe ich mich geärgert, weil dieses Beet 'Unkräuter' magisch anzuziehen scheint. Nicht nur die Ranken der wilden Brombeeren lassen keine Gelegenheit aus, mir ihre Stacheln tief unter die Haut zu injizieren (zugegeben: Sie verteidigen sich nur  ;) ), sondern es wachsen dort auch Pflanzen mit sehr langen Stängeln (oft über einen Meter), deren Blätter sich nach Klettenart an der Kleidung festsetzen. Das war mir immer lästig und ich habe sie genauso wie die Brombeerranken entfernt  :(

Letztes Jahr erwische ich doch meine Hündin, wie sie genüsslich etwas in diesem (noch nicht gejäteten) Beerenbeet frisst. ICH HIN (einer meiner Hunde wurde vergiftet)! Doris erntete voller  Hingabe diese klettenartige Pflanze. Vorsichtshalber habe ich sie da weggeholt, aber meine Neugier war geweckt: Was war das für ein Kraut und was hat es für Inhaltsstoffe? Wieso war der Hund so versessen drauf?
Dies habe ich dann gefunden:
http://heilkraeuter.de/lexikon/labkraut.htm
essbare Pflanzen / Notnahrung - Klettenlabkraut 11 - Survival / Bushcraft


Ich habe das Kraut auch meinen Schildkröten angeboten: Die waren genauso begeistert wie der Hund!

 







Die Welt ist kein Machwerk und die Tiere sind kein Fabrikat zu unserem Gebrauch.
Nicht Erbarmen, sondern Gerechtigkeit ist man den Tieren schuldig.

Offline Simona1978

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Re: Wildkräuter und Pflanzenbestimmung
« Antwort #28 am: 20. August 2012, 09:23 Uhr »
Oh ja, ebony! Die hab ich auch in Massen hier, und schon oft verspeist! :hunger:
Nur wenn die Kügelchen dann im Fell meines Langhaarkaters sitzen und ich sie mühsam rauspuhlen muss, dann verfluch ich das Zeug wieder! :snickergirl:
Laut meines Wildkräuterbuches kann man die Kügelchen auch trocknen (geröstet) und vermahlen als Kaffeeersatz! Das habe ich aber noch nicht getestet!
LG Simona

Ups , sorry. Sagt der Kerl im Video eh ! :ooops:
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Offline wamaschu

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Re: Wildkräuter und Pflanzenbestimmung
« Antwort #29 am: 20. August 2012, 12:50 Uhr »
Meine Lieblingsaussage zu dem Kraut: "Kann man beim Wandern als Deo verwenden, ersetzt aber auf Dauer nicht das Waschen" (Detlef Henschel). Klettenlabkraut ist mit dem Waldmeister verwandt und duftet angeblich lecker, wenn man es trocknet. In meinen Büchern steht außerdem noch, dass die Leute es früher zum Füllen von Kopfkissen verwendet haben. Angeblich mögen die Flöhe den Geruch nicht ;-)
In der Wiese wächst auch noch ein leckerer Verwandter: Das Wiesenlabkraut. Schmeckt leicht nach Erbsen und kratzt nicht so wie das Klettenlabkraut.
Viele Grüße von der vegetarischen Kräuterhexe,
Martina

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