Autor Thema: Kann die Chemo Krebs fördern  (Gelesen 1735 mal)

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Offline Celsus

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In einer humanen Welt dürfte es selbst dann keine Tierfolterei durch die Wissenschaft mehr geben, wenn es begründete Hoffnungen auf echte Fortschritte durch quälende Tierversuche für die Krebsbekämpfung gäbe. Aber nichteinmal das gibt es.
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Offline Möwe

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Re: Kann die Chemo Krebs fördern
« Antwort #1 am: 21. August 2012, 10:00 Uhr »
Leider ein klassischer BILD-Artikel. Kaum Information, der eine Fall (Prostatakrebs) wird gleich mal verallgemeinert (alle Chemotherapie bei allen Krebsarten). Aus diesem Fetzen Text kann ich beim besten Willen nicht genug Information entnehmen, um die Studie beurteilen zu können.
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Anticrik

Offline Ebony

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Re: Kann die Chemo Krebs fördern
« Antwort #2 am: 21. August 2012, 17:53 Uhr »
Eine Zusammenfassung dieser Studie haben Anfang des Monats zahlreiche Medien veröffentlicht. Gibt man bei Google das Stichwort WNT16B ein, dann kann man frei unter zahlreichen Artikeln, die über die Ergebnisse der Studie berichten, wählen. Sie haben alle einen sehr ähnlichen Wortlaut, der sich nicht groß vom Abstract der Veröffentlichung in der Nature Medicine unterscheiden. Celsus hat nun mal den von Bild.de verlinkt  :dontknow:
Untersucht wurde in der Studie nicht 'ein Fall', sondern es wurden Ergebnisse von in vitro und in vivo Untersuchungen Prostatakrebs betreffend veröffentlicht und beurteilt. Diese wurden verglichen mit Ergebnissen, die man bei Patientinnen mit Mamma- und Ovarialkarzinomen erhalten hatte. Schließlich mussten noch etliche Mäuse ihr Leben lassen. Das Resultat war immer das gleiche.

Wer wollte anhand eines Presseartikels den Anspruch erheben zu beurteilen, ob eine Studie seriös ist? Das kann man in einigen Fällen nicht einmal, wenn einem die Veröffentlichung der Studienergebnisse, inkl. 'Material und Methoden' im Original vorliegt...
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Offline Celsus

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Re: Kann die Chemo Krebs fördern
« Antwort #3 am: 21. August 2012, 18:58 Uhr »
Zuerst einmal Danke Ebony, für den Hinweis auf die Originalstudie. Ehrlich zugegeben kannte ich das Original nicht, aber jetzt kann ich mich da ja noch intensiver informieren.


Zitat
Wer wollte anhand eines Presseartikels den Anspruch erheben zu beurteilen, ob eine Studie seriös ist? Das kann man in einigen Fällen nicht einmal, wenn einem die Veröffentlichung der Studienergebnisse, inkl. 'Material und Methoden' im Original vorliegt...

Richtig, um das beurteilen zu können muss man schon sehr tief in der Materie sein. Dann kann man evtl. begangene Fehler erkennen. Man sollte auch schauen wer die Studie bezahlt hat. Es ist ja nun kein Geheimnis mehr, das Studien in Auftrag gegeben werden und das Wunschergebnis vorher feststeht.
In der Toxikologie kann das dann so aussehen:
Zitat
Man verzichtet auf die risikoreiche Manipulation der Meßwerte und sorgt statt dessen durch eine entsprechende Zusammenstellung des Kontrollkollektivs für eine handfeste Hintergrundbelastung. Das ist dann fast schon die halbe Miete: Was alle im Blut haben, kann nicht schädlich sein.
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Offline Celsus

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Re: Kann die Chemo Krebs fördern
« Antwort #4 am: 09. Februar 2013, 22:44 Uhr »
In einer humanen Welt dürfte es selbst dann keine Tierfolterei durch die Wissenschaft mehr geben, wenn es begründete Hoffnungen auf echte Fortschritte durch quälende Tierversuche für die Krebsbekämpfung gäbe. Aber nichteinmal das gibt es.
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Offline #Tüte

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Re: Kann die Chemo Krebs fördern
« Antwort #5 am: 11. April 2014, 12:34 Uhr »
Zum Thema: Heilen durch Fasten. Chemo besser und erfolgreicher überstehen mit Fasten!

ARTE Fasten Film Comp



oder kurz in diese Stelle reinspringen:
https://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=nPU65RormlY#t=2668
http://deutsche-mitte.de
http://tinyurl.com/xy9313
ส็็็็็็็็็็็็็็็็็็็_(ツ)_ส้้้้้้้้้้้้้้้้
"Leute kaufen Sachen, die sie nicht brauchen, mit Geld, dass sie nicht haben, um Leuten zu imponieren, die sie nicht mögen."

Zu monieren, was Arbeitslose die Steuerzahler kosten, ist, wenn man bedenkt, was uns Kriege & Banken kosten, als würde man einen Moskitostich am Arm beheulen, während Dracula seine Zähne tief am Hals versenkt.